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Trebnitz. Schlösser und Gärten der Mark. Hrsg. von Sibylle Badstübner-Gröger.

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Ort und Gut Trebnitz wurden 1124 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar als vom schlesischen Kloster Trebnitz gegründet, in dessen Besitz es bis 1498 blieb. 1730 wurde der 30 Hektar große Park angelegt und später von Peter Joseph Lenné und Eduard Neide (einem Schüler Lennés) gestaltet. 1827 kam das Gut in Besitz der Familie von Brünneck. 1900 wurde das Gutshaus zu einem neubarocken Schloss umgebaut. 1945 wurde der Eigentümer Harald von Brünneck von der Armee enteignet. Nachfolgend diente das Schloss u. a. als Lazarett und Schule und wurde 1992 saniert und in ein Bildungs- und Begegnungszentrum umgebaut. ISBN 3875845773

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Horst. Schlösser und Gärten der Mark. Hrsg. von Sibylle Badstübner-Gröger.

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Die Prignitz präsentiert sich in ihrem östlichen Teil als flachwellige, kleinräumige und stille Landschaft. Inmitten weitläufiger, von Waldinseln durchsetzter Felder liegt unscheinbar und nicht leicht zu finden das frühere Gutsdorf Horst. Ob von Kyritz oder Wittstock kommend, man orientiert sich am besten nach dem Dorf Blumenthal, um Horst zu erreichen. Auch historisch sind die Geschicke von Horst eng mit der Geschichte von Blumenthal und dem gleichnamigen Geschlecht verbunden. Beim Durchfahren von Horst passiert man zuerst zwei in der DDR-Zeit errichtete Wohnblöcke, danach Siedlerhäuser, die nach 1945 erbaut wurden, und schließlich die alten Gutsarbeiterhäuser mit der ehemaligen sogenannten Schnitterkaserne. Ein paar Schritte weiter sieht man unmittelbar zur Linken die Kapelle. Dahinter steht ein auffallend großes, fast schloßartig wirkendes Gebäude - eine 1958 erbaute Berufsschule! Dieser durchaus bemerkenswerte Bau kann auf seine Weise Denkmalswert beanspruchen. Als zeittypische ländliche Architektur sollte die Schule in das Sanierungs- und Nutzungskonzept der ehemaligen Gutsanlage einbezogen werden. Rechter Hand befindet sich der frühere Gutshof mit seinen noch gut erhaltenen Wirtschaftsgebäuden, dessen Ummauerung und Eingangssituation noch deutlich erkennbar sind. Die Gesamtanlage gehört zum Herrenhaus und bedarf des denkmalpflegerischen Schutzes. An seinem südlichen Ende liegen sich Schloßruine und Herrenhaus gegenüber, an letzteres schließt sich in südwestlicher Richtung der Park an. ISBN 3875845722

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Zernikow. Schlösser und Gärten der Mark. Hrsg. von Sibylle Badstübner-Gröger.

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Im Norden der ehem. Grafschaft Ruppin, etwa 12 km östlich von Rheinsberg, liegt Zernikow. Die Entstehung des dortigen Schlosses verbindet sich auf das engste mit der Rheinsberger Kronprinzenzeit Friedrichs II. Über lange Zeit war Zernikow zunächst Sitz des Ritterge-schlechtes von Zernikow, den Lehnsleuten der Grafen von Ruppin. 1362 findet sich die erste urkundliche Erwähnung. Hans Heinrich von Zernikow (1625-1665) war der letzte dieses Namens, der hier ansässig war. Die überlieferten "Monumenta Zarnekowia, Ergänzungen zu den Gutsakten von Zernikow" geben Auskunft über Ort, Familie und über die Herkunft dieses Namens. Die Ritter von Zernikow besaßen ein sogenanntes "vestes Haus", das in dem 1945 abgerissenen mächtigen Feldsteinbau vermutet wird, in dem einst Küchen und Wirtschaftsräume und später ein Speicher untergebracht waren. Erst durch den Erbauer des Schlosses, Michael Gabriel von Fredersdorff (1708-1758), den Geh. Kämmerer Friedrichs des Großen, gelangte Zernikow zu größerer Bedeutung. ISBN 3875844173

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Groß Ziethen. Schlösser und Gärten der Mark. Hrsg. von Sibylle Badstübner-Gröger.

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Als Anfang des 18. Jahrhunderts, nach 1718, König Friedrich Wilhelm I. der Familie von der Lütke Groß Ziethen mit der verfallenen Schloßanlage zur Nutzung überlassen hatte, begann diese, ein neues Schloß zu errichten. Auch aus einer späteren Urkunde vom 13. Oktober 1750 geht hervor, daß dem Landrat von der Lütke anno 1718 ein altes baufälliges Schloß, ein Garten und ein Bleichplatz zur Nutzung übergeben worden waren.'6 Hierbei handelt es sich offenbar um das verfallene Renaissanceschloß. Sogleich nach der Erbauung des Barockschlosses, um 1718, mußten Reparaturarbeiten durchgeführt werden, und schon 1745 war es notwendig geworden, den Bau vor Einsturzgefahr teilweise durch eine Untermauerung abzusichern. Friedrich der Große schenkte mit der Urkunde vom 13. Januar 1751 dem Sohn des Geheimen Rates von der Lütke, Marcus Christian, Schloß und Anwesen Groß Ziethen. ISBN 3875845714

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Lieberose. Schlösser und Gärten der Mark. Hrsg. von Sibylle Badstübner-Gröger.

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Das zur Niederlausitz gehörende Gebiet um Lieberose war bereits im 10. Jahrhundert durch Eroberungsfeldzüge an Otto I. gefallen. Der sorbische Ort wurde als Lubraz, Lüboraz oder Luberase urkundlich erstmalig 1272 erwähnt. Die Silbe Lub, vom altslawischen Lubu abgeleitet, bedeutet Baumrinde oder Kahn, was auf einen Ort an schiffbaren Gewässern hinweist. Die ursprüngliche Wasserburg zum Schutz des Wegekreuzes Frankfurt-Bautzen und Leipzig-Posen, neben der sich eine wendische Siedlung entwickelte, wurde 1301 als »Oppidum et castrum Lubraz« im Besitz der Herren von Strele oder Strehla besonders hervorgehoben. 1302 wurde dem nun mit Mauern, Gräben und Toren befestigten Ort deutsches Stadtrecht verliehen. Auf diese Zeit geht die nordsüdlich verlaufende Hauptstraße der Stadt zurück, von der nach Westen der Markt mit dem Rathaus und den beiden Kirchen abzweigt. Nach Osten liegt die Zufahrt zum heute seines markanten Turmes beraubten Schloß. Eine vasengeschmückte Rampe führt über den Wassergraben, der das Schloß bis etwa 1800 von der übrigen Stadt abgrenzte. ISBN 3875845099

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Rheinsberg. Schlösser und Gärten der Mark. Hrsg. von Sibylle Badstübner-Gröger.

Einband leicht berieben. - Das Schloß Rheinsberg und der dazugehörige Park wurden bis 1945 vom vormals regierenden preußischen Königshaus verwaltet, die denkmalpflegerische Aufsicht oblag ab 1927 der preußischen Schlösserverwaltung. Nach 1945 wurde das Anwesen enteignet. Das Schloß (einschließlich Insel) und das Kavalierhaus gingen 1950 in den Besitz der Sozialversicherung des Landes Brandenburg, später in die Gesundheitsverwaltung des Rates des Bezirkes Potsdam über, die 1953 in diesen Gebäuden ein Diabetiker-Sanatorium einrichtete. Den Park und die dazugehörigen Gebäude übernahm die Stadt Rheinsberg. Das ursprünglich zum Park gehörende Gelände der Boberow-Kabeln und des Boberow wurde der Forstwirtschaft zugeeignet. ISBN 3875844203

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Demerthin. Schlösser und Gärten der Mark.

Ein gutes und sauberes Exemplar. - Im sandigen und lehmigen Flachland der Ostprignitz, etwa 8 km nordwestlich von Kyritz, unweit der Straße Berlin - Hamburg, liegt Demerthin, der Stammsitz der Familie von Klitzing. Das Dorf war eine ehemalige Rundlings-Anlage. Das Schloß gilt nach Fontane als das letzte Renaissanceschloß der Mark Brandenburg. Bis 1945 bewohnte die Familie von Klitzing das Schloß. ISBN 3875844092

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