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Hitlers Enkel - oder Kinder der Demokratie? Die 68er Generation, die RAF und die Fischer-Debatte.

. Orig.-Broschur, 8°, sehr gutes verlagsfrisches Exemplar. 236 S. 2.Aufl. Mit der Diskussion um Joschka Fischers Vergangenheit als militanter Straßenkämpfer soll auch die 68er-Bewegung dikreditiert werden. Den Konservativen geht es um eine späte Abrechnung mit den 68ern und um die Deutungsmacht über die Zeitgeschichte. Jedoch müssen auch die Irrwege der 68er-Bewegung, besonders der Terrorismus und die Militanz kritisch analysiert werden. Am Beispiel von Birgit Hogefeld, deren Lebensweg als exemplarisch nicht nur für die Terroristen der RAF, sondern für die gesamte Protest-Generation gelten kann, zeigen die Autoren, daß die Gewalt, der moralische Rigorismus, die übersteigerte Ideologisierung der 68er-Bewegung als eine unbewußte Antwort auf die Verleugnung der nationalsozialistischen Vergangenheit verstanden werden kann. Die Diskussion um Joschka Fischers Vergangenheit als militanter Straßenkämpfer hat sich schnell ausgeweitet zu einer Debatte um die Legitimität der 68er-Bewegung. Den Konservativen geht es um eine späte Abrechnung mit den 68ern, denen sie nie verzeihen konnten, daß diese versuchten, die verkrusteten Strukturen der Gesellschaft aufzubrechen und das kollektive Schweigen über die Zeit des Nationalsozialismus aufzukündigen. Auf der anderen Seite ist aber auch die in ihrem Kern emanzipatorische Freiheitsbewegung von '68 zahlreiche Irrwege gegangen und hat sich in Dogmatismus und Gewalt verstrickt. Um einen der folgenreichsten und tragischsten Irrwege, den des Terrorismus und den der Militanz, geht es in diesem Buch. Am Beispiel von Birgit Hogefeld, deren Lebensweg in mancherlei Hinsicht als exemplarisch nicht nur für die Terroristen der RAF, sondern für die gesamte Protest-Generation gelten kann, zeigen die Autoren, daß die Gewalt, der moralische Rigorismus, die übersteigerte Ideologisierung der 68er-Bewegung als eine unbewußte Antwort auf die Verleugnung der nationalsozialistischen Vergangenheit verstanden werden kann. Der Titel des Buches spielt auf ein in England publiziertes und in Deutschland häufig zitiertes Buch an, das die RAF als "Hitler's Children" bezeichnete und damit eine unmittelbare ideologisch-psychologische Kontinuität des Terrors meinte. Diese Argumentation wurde von konservativer Seite begeistert aufgegriffen. Tatsächlich sind die RAF-Terroristen "Hitler's Children", allerdings "im Sinne einer überkompensierenden Reaktionsbildung auf die unterbliebene Auseinandersetzung der Gründergeneration der Bundesrepublik mit dem Nationalsozialismus" (Helmut Dubiel). Das Zentrum des Bandes bildet die Prozeßerklärung Birgit Hogefelds, in der sie sich selbstkritisch und nachdenklich mit der Geschichte der RAF und ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinandersetzt. Dieser Band dokumentiert die bemerkenswerte Selbstreflexion des ehemaligen RAF-Mitglieds. Zudem enthält er u. a. Texte von Carlchristian von Braunmühl, dem Bruder des von der RAF ermordeten Gerold von Braunmühl, von Pfarrer Hubertus Janssen, der als Beobachter am Prozeß gegen Birgit Hogefeld teilnahm und dem Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter, der mit Birgit Hogefeld in einem nun schon langjährigen persönlichen Dialog steht. Über den Herausgeber: Priv.-Doz. Dr. Hans-Jürgen Wirth, Dipl.-Psych., ist Psychologischer Psychotherapeut und arbeitet als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Gießen; z.Zt. hat er eine Gastprofessur an der Universität Innsbruck inne. Er ist Verleger des Psychosozial-Verlages. Hans-Jürgen Wirth im Psychosozial-Verlag: Narzißmus und Macht, 2001. Angst, Apathie und ziviler Ungehorsam, 1999. 300 grams

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Das Versagen der Diplomatie. Zur Psychoanalyse nationaler, ethnischer und religiöser Konflikte. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Anni Pott.

V, 279 (2) S. Gr.-8, illustr. OBrosch. Ecken / Kanten etwas bestossen, Lesebüge im Buchrücken, sonst sehr ordentliches, gutes Expl. ISBN dieser Ausgabe: 3932133498

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Die Musik als Geliebte: Zur Selbstobjektfunktion der Musik Stimme Coesfelder Symposium Musik & Psyche Psychiatrie Psychotherapie Emotionsforschung Liebe Musik Musikpsychologie Musiktherapie Musikwissenschaft Narzissmus Objektbeziehungstheorie Selbstpsycho

"Oftmals fühlen wir uns von Musik zutiefst persönlich angesprochen und in einer Weise verstanden, wie wir es sonst nur von geliebten Menschen kennen. Musik kann offenbar zu einem symbolischen Ersatzobjekt, gleichsam zu einer Geliebten werden. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus der Narzissmusforschung und der Selbstpsychologie wird in den Aufsätzen dieses Bandes jene Beziehung in den Blick genommen, in der die Musik die Qualität eines menschlichen Selbstobjekts gewinnt. Dabei kommt der Stimme eine besondere Bedeutung zu. Der vorliegende Sammelband enthält sämtliche Beiträge zum »2. Coesfelder Symposium Musik & Psyche« sowie die Ergebnisse einer experimentellen Pilotstudie zum Erleben narzisstischer Qualitäten in der Musik. Somit wird der neueste Kenntnisstand zur Thematik präsentiert. Inhalt: Bernd Oberhoff: 'Diese Musik versteht mich!' – Die Musik als Selbstobjekt Sebastian Leikert: Die Stimme als Geliebte – Zur Transformation früher Beziehungsengramme in der Musik Sebastian Leikert: Stimme, Abwehr und Selbstkonstitution - Ein Werkstattbericht Karin Nohr: Die Stimmenimago. Ein Beitrag zum Verständnis heilsamer Wirkungen in Musik und Therapie Rosemarie Tüpker: Selbstpsychologie und Musiktherapie Bernd Oberhoff: Die Musik als Spenderin des narzisstischen Wohlgefühls. Eine experimentelle Pilotstudie Autor: PD Dr. Dipl.-Psych. Bernd Oberhoff ist Privatdozent für Soziale Therapie an der Universität Kassel, Gruppenanalytiker (DAGG), Supervisor (DGSv), Fortbildungsdozent für Aus- und Fortbildung von Supervisoren, Fachbereichsleiter »Weiterbildung Musik« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld sowie in freier Praxis in Münster tätig. Er ist Gründer und wissenschaftlicher Leiter des seit 2001 jährlich stattfindenden »Coesfelder Symposium Musik & Psyche« sowie Mitherausgeber von Fachzeitschriften»Supervision« (1983 1987) und »Freie Assoziation« (1998 2006). Oberhoff war außerdem viele Jahre als Kammerchorleiter und Dirigent des »Collegium Vocale Dortmund« (Preisträger) tätig. Buch-Veröffentlichungen in den Bereichen Supervision und Musikpsychoanalyse u.a. im Daedalus-Verlag, Münster »Christoph Willibald Glucks präödipale Welt. Eine musikalisch-psychoanalytische Studie« (1999) und »Übertragung und Gegenübertragung in der Supervision« (2000). Stimme Coesfelder Symposium Musik & Psyche Reihe/Serie Imago Verlagsort Gießen Sprache deutsch Maße 148 x 210 mm Geisteswissenschaften Psychologie Psychoanalyse Tiefenpsychologie Medizin Pharmazie Medizinische Fachgebiete Psychiatrie Psychotherapie Emotionsforschung Liebe Musik Musikpsychologie Musiktherapie Musikwissenschaft Narzissmus Objektbeziehungstheorie Selbstpsychologie Transformation ISBN-10 3-89806-268-6 / 3898062686 ISBN-13 978-3-89806-268-8 / 9783898062688" 3898062686 pages. 167

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