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Lebendige Tradition. Lebensbilder deutscher Kommunisten und Antifaschisten. 2. Halbband

Halbleinen SU in Fetzen, Einband etwas bestoßen und beschabt, Leinen leicht angeschmutzt und gebräunt, Seiten gebräunt sonst innen gut

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Schwarzbuch: Franz Josef Strauß

Taschenbuch Ein Schwarzbuch ist eine Sammlung von Negativbeispielen aus der Sicht des Autors oder Herausgebers, die in Buchform veröffentlicht wird, in jüngerer Zeit auch als Dokument oder Website. Es gehört zur Gattung der Enthüllungsliteratur, die sich die Aufdeckung von vermeintlichen oder tatsächlichen unmoralischen, illegalen oder kriminellen Missständen (also entweder der schwarzen [negativen] Seiten von Einzelpersonen beziehungsweise von politischen oder wirtschaftlichen Organisationen oder der schwarzen Schafe innerhalb einer Branche) zur Aufgabe gemacht hat. Diese werden an den öffentlichen Pranger gestellt, beziehungsweise ohne Wertung der Öffentlichkeit kundgetan. So listet etwa in Deutschland der Bund der Steuerzahler in seinem jährlich herausgegebenen Schwarzbuch die seiner Ansicht nach gravierendsten ihm bekannten Beispiele für die Verschwendung öffentlicher Gelder auf. - - - Franz Josef Strauß (* 6. September 1915 in München 3. Oktober 1988 in Regensburg) war ein deutscher Politiker der CSU, deren Vorsitzender er von 1961 bis zu seinem Tod war. Strauß gehörte der Bundesregierung als Bundesminister für besondere Aufgaben (19531955), Bundesminister für Atomfragen (19551956), Bundesminister der Verteidigung (19561962) und Bundesminister der Finanzen (19661969) an. Von 1978 bis 1988 war er Bayerischer Ministerpräsident und trat bei der Bundestagswahl 1980 vergeblich als Kanzlerkandidat der Unionsparteien gegen den amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) an. Strauß unterhielt enge Verbindungen zur Industrie und gehörte zu den Hauptinitiatoren bei der Gründung des Unternehmens Airbus. Am 16. Oktober 1956 wurde er als Nachfolger von Theodor Blank zweiter Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland (Kabinett Adenauer II). Bereits 1957 legte er Pläne für eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr vor. Im Rahmen der Pariser Verträge hatte sich Deutschland 1954 bereits verpflichtet, auf die Produktion, nicht aber den Einsatz von Atomwaffen zu verzichten. Adenauer und Strauß trieben eine militärische Nutzung von Atomwaffen durch die Bundeswehr energisch voran. Im April 1957 kam es deswegen zu einer Kontroverse mit namhaften Atomphysikern (darunter Otto Hahn, Werner Heisenberg, Walther Gerlach und Carl Friedrich von Weizsäcker) um deren kritisches Göttinger Manifest. In der Folge kam es unter anderem zu einer abfälligen und beleidigenden Äußerung von Strauß über Otto Hahn gegenüber Journalisten. Kanzler Adenauer entschärfte die Situation bei einem Empfang der Wissenschaftler im Kanzleramt. Vor der Bundestagswahl 1957 bemühte sich die Opposition vergeblich, die weitverbreitete Ablehnung der Atombewaffnung im Wahlkampf zu nutzen. Die Kampagne Kampf dem Atomtod war dennoch eine wesentliche Erneuerung der Friedensbewegung. Die CDU/CSU erzielte einen großen Wahlerfolg und erreichte die absolute Mehrheit, Strauß wurde erneut Verteidigungsminister. Am 25. März 1958 wurde die atomare Ausrüstung der Bundeswehr beschlossen, die damit im Rahmen der Nuklearen Teilhabe der NATO im Kriegsfall Nuklearwaffen einsetzen konnte. Strauß setzte sich vehement für eine militärische Unterstützung des neugegründeten Staates Israel ein. Volumen und Umfang der zwischen Konrad Adenauer und David Ben Gurion beschlossenen, in Israel wie Deutschland so umstrittenen wie im Rahmen der Wiedergutmachungsansätze wichtigen Rüstungskooperation wurden zunächst geheim gehalten. Strauß setzte sich dabei auch über gesetzliche Vorgaben und Richtlinien hinweg, was nur teilweise die Rückendeckung Adenauers hatte. 1958 holte er Eberhard Taubert (19071976), der hoher Funktionär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda gewesen war und das Drehbuch zu dem antisemitischen Hetzfilm Der ewige Jude geschrieben hatte, als Berater für sein neu eingerichtetes Referat Psychologische Kampfführung. Nach der Bundestagswahl am 17. September 1961 wurde Strauß erneut Verteidigungsminister, allerdings in einer Koalitionsregierung mit der FDP (Kabinett Adenauer IV). Strauß Amtsführung war von etlichen Skandalen begleitet. Laut Aussagen des ehemaligen Lockheed-Verkäufers Paul White erhielten der Vorstand der Deutschen Bank Hermann Josef Abs und Strauß Gelder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Flugzeugen des Typs Lockheed Super Constellation und Electra an die Lufthansa. White told the FMOD (Foreign Ministry of Defense) that Lockheed had hired Frank Fahle at the suggestion of Herman Abs, that Abs and Strauss had received money in connection with the sale of Constellations and Electras to Lufthansa and that the same pattern of dealing was continuing on the 104 sale. Unregelmäßigkeiten bei Beschaffung bzw. Lizenzproduktion von 916 US-amerikanischen F-104G-Starfighter-Kampfflugzeugen führte zum Lockheed-Skandal, der in Deutschland auch Starfighter-Affäre genannt wurde. Der Hersteller hatte in mehreren NATO-Staaten die Entscheidung zur Beschaffung des Modells durch Bestechung beeinflusst. Die Zeitschrift Stern berichtete Ende 1975 über eine beeidete Aussage von Ernest F. Hauser, vor dem Kongressausschuss (Congressional Committee) zur Kundenwerbe-Praxis von Lockheed, dass Anfang der 1960er im Zusammenhang mit der F-104-Beschaffung für die Bundeswehr mindestens zehn Millionen US-Dollar Schmiergeld an die CSU geflossen seien und übergab sein Tagebuch aus jener Zeit mit entsprechenden Eintragungen. Die in diesem Zusammenhang gegen Strauß vorgebrachten Bestechungsvorwürfe konnten jedoch nie bewiesen werden. Im Rahmen der Abhöraffäre soll Strauß angeblich zugegeben haben, einen Teil der Lockheed-Akten vernichtet zu haben, um Beweise verschwinden zu lassen, was sich später aber als Verleumdungskampagne durch das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit erwies. Die deutsche Variante des Starfighters stellte sich (269 Abstürze, 116 tote Piloten) als unsicher heraus und wurde als Witwenmacher der Luftwaffe bitter verspottet. Strauß wurden auch die Fibag-Affäre, die Onkel-Aloys-Affäre und der HS-30-Skandal zur Last gelegt. Mit Bildung der sozialliberalen Koalition im Jahr 1969 mussten die Unionsparteien in die Opposition gehen. Strauß entwickelte sich zum vehementen Kritiker der Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt. Die Ostverträge mit der UdSSR und Polen (1970) und den Grundlagenvertrag (1972) lehnte er entschieden ab, da er in ihnen ein Zurückweichen vor sowjetischen Hegemonialansprüchen sah. Der politische Schriftsteller und Philosoph Ulrich Sonnemann veröffentlichte 1970 die justizkritische Schrift Der bundesdeutsche Dreyfus-Skandal. Rechtsbruch und Denkverzicht in der zehn Jahre alten Justizsache Brühne-Ferbach. Der öffentlich rege diskutierte Text wurde nach einem von Strauß gestellten Strafantrag bundesweit beschlagnahmt, weil Sonnemann darin über Aussagen des Agenten Roger Hentges und seiner Ehefrau geschrieben hatte. Ein jahrelanger Rechtsstreit mit der bayrischen Justizverwaltung folgte. 1971 bis 1978 war er wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. In den Schattenkabinetten von Rainer Barzel (1972) und Helmut Kohl (1976) war Strauß als Finanzminister vorgesehen. 1973 kommentierte er die Errichtung der Militärdiktatur in Chile mit den Worten: Angesichts des Chaos, das in Chile geherrscht hat, erhält das Wort Ordnung für die Chilenen plötzlich wieder einen süßen Klang. 1974 sorgte er mit der Sonthofen-Strategie für eine erhebliche Polarisierung der Öffentlichkeit. Bei einer Klausurtagung der CSU-Landesgruppe des Bundestages vertrat Strauß die Ansicht, die Partei sollte für die damals massiven wirtschaftlichen Probleme (Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsflaute, Rentenversicherung) keinerlei Lösungen anbieten, um nach dem erwarteten katastrophalen Scheitern der Regierungspolitik die eigenen Wahlchancen zu verbessern. Die Sonthofen-Strategie wurde häufig als skrupelloses, parteipolitisches Taktieren bewertet. 1975 traf Strauß als erster westdeutscher Politiker aufgrund eigener Initiative mit dem chinesischen Parteichef Mao Zedong zusammen. Am 16. Januar 1975 wurde er während eines Besuches in der Volksrepublik China zu einem Gespräch empfangen. In einer Rede beim Politischen Aschermittwoch 1975 bezichtigte Strauß die SPD-geführte Bundesregierung, einen Saustall ohnegleichen angerichtet zu haben. Daraufhin warf Altbundeskanzler Willy Brandt ihm vor, die Bundesrepublik Deutschland einen Saustall genannt zu haben. Die gegen Brandt gerichtete Unterlassungsklage gewann Strauß auch in zweiter Instanz vor dem OLG Köln (OLG Köln, Urt. vom 16. Juli 1975, Az. 17 U 38/75. Süddeutsche Zeitung, 17. Juli 1975). Bei der Bundestagswahl 1976 gelang der Union der Regierungswechsel nicht. Danach kündigte Strauß im Kreuther Trennungsbeschluss die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU auf und plante, die CSU auf das ganze Bundesgebiet auszuweiten, um die Wahlchancen der Unionsparteien zu verbessern. Der Beschluss wurde drei Wochen später nach heftigen innerparteilichen Auseinandersetzungen wieder zurückgenommen. Das Verhältnis zur CDU, insbesondere zu deren Vorsitzenden Helmut Kohl, blieb aber gespannt (Wienerwald-Rede). 1977 reiste Strauß nach Chile, wo er sich auch über die damalige Militärdiktatur Augusto Pinochets äußerte und eine weitere Demokratisierung forderte. In Santiago de Chile wurde Strauß die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaft verliehen. Im Zuge dieser Reise besuchte er auch die Colonia Dignidad, eine bereits damals wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen umstrittene Kolonie von mehr als 200 Auslandsdeutschen. Seit dem Putsch im September 1973 bestand zwischen der chilenischen Militärdiktatur und der Kolonie eine enge Kooperation, während der Pinochet-Diktatur von 1973 bis 1990 fungierte sie als Folterzentrum des Geheimdienstes DINA. Für seinen Besuch dort wurde Strauß von den Medien wiederholt kritisiert, unterhielt jedoch zu deren Gründer Paul Schäfer nach Angaben der Hanns-Seidel-Stiftung vor und nach seinem Besuch keine persönlichen Kontakte. Die Colonia Dignidad wurde 1994 geschlossen, unter anderem wegen systematischer Kindesmisshandlung. Im Deutschen Herbst 1977 nahm Strauß an der Bonner Krisenrunde teil, die während der Entführung von Hanns Martin Schleyer durch die RAF regelmäßig tagte. Nachdem Bundeskanzler Helmut Schmidt die Anwesenden nach exotischen Ideen gefragt hatte, sagte Strauß, der Staat könne die inhaftierten RAF-Terroristen als Geiseln nehmen und gegebenenfalls erschießen. Der genaue Wortlaut ist nie öffentlich geworden. Im Jahr 2007 schilderte Schmidt Strauß Aussage weniger drastisch er bezeichnete sie nach wie vor als befremdlich. 1979 setzte sich Strauß in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit 135:102 Stimmen als Kanzlerkandidat der CDU/CSU gegen den von Helmut Kohl favorisierten niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht durch und trat damit bei der Bundestagswahl 1980 als Herausforderer von Bundeskanzler Schmidt (SPD) an. Der Wahlkampf wurde sehr hart geführt. Strauß wurde seitens der Union als Kanzler für Frieden und Freiheit beworben, gegen ihn wurde eine massive Stoppt-Strauß-Kampagne geführt. Im Wahlkampf kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen bei einer Strauß-Kundgebung in Bremen. Wenige Tage vor der Wahl wurde ein Anschlag auf das Oktoberfest in München verübt. Strauß ordnete die Urheberschaft fälschlicherweise der RAF zu, was sich bereits am Folgetag als Fehleinschätzung herausstellte, und erhob schwere Vorwürfe gegen das FDP-geführte Bundesinnenministerium, was im Wahlkampf auch gegen ihn gewendet wurde. CDU und CSU erhielten weniger Prozente als bei den Wahlen 1976, bei denen Helmut Kohl Kanzlerkandidat der Union gewesen war (44,5 % gegenüber 48,6 %), die FDP verbuchte mit 10,6 % erhebliche Stimmengewinne. (Quelle: Wikipedia) Gut erhaltenes Exemplar.

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Biologie Jugendlexikon

Leinen Jugendlexikon Tiere, Pflanzen Buch ist in sehr guten Zustand.Vorne kleiner Namenszug.

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Peripherie Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt Nr. 24 / Hauptthema Rassismus

Broschur Inhalt 7 John Salomos Spielarten der marxistischen Konzepte von "Rasse", Klasse und Staat: eine kritische Betrachtung 29 Ingo Käthner Verkramptheid: Zur Geschichte und Gegenwart burischer Herrschaftsmentalität 52 Hein Möllers Kapitalinteressen und Apartheid. Zur historischen Entwicklung des südafrikanischen Herrschaftssystems 68 Hartwig Berger Interkulturelle Beziehungen und ethnische Diskriminierung im Spätkapitalismus 80 Jürgen Martini Ein Dank an die Aderflügler Gut erhaltenes Exemplar.

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Philosophen Lesebuch Band 2

Leinen An der Herausgabe dieses Bandes wirkten unter der Leitung von Heinrich Opitz und Hans Steußloff Dietrich Alexander, Wolfgang Förster, Hans-Martin Gerlach, Joachim Höppner, Ralf Moritz, Hiltrud Rüstau, Herbert Schülke, Helmut Seidel, Hans-Ulrich Wöhler, und Vera Wrona mit. Kurz zum Inhalt: Der erste Teil ist überschrieben mit: Philosophie der Aufklärung und der bürgerlichen Klassik im 18. und 19. Jahrhundert und behandelt die Gedankengebäude von Montesquieu Voltaire de La Mettrie Rousseau Diderot Helvétius Thiry d'Holbach Lessing Herder Goethe Schiller Kant Fichte Schelling Forster Hegel Heine Strauß Bauer Ruge Feuerbach und Tschernyschewski. Der zweite Teil ist bezeichnet als Vormarxistischer Sozialismus und behandelt Müntzer More Campanella Winstanley Morelly Babeuf de Saint-Simon Fourier Owen Bray Cabet Dezamy Blanqui und Weitling. Im Anhang folgt ein Verzeichnis der Philosophen. Das Buch muss mal einen schrecklichen Unfall erlitten haben. Scheinbar hat Feuchtigkeit die Farbe des Leineneinbands gelöst, so dass sie in den Schutzumschlag und vorn bis zur Seite 18 einige Millimeter unten ins Papier zog, auf den hinteren Seiten beschränkt es sich auf die letzten, die unbedruckten Blätter. Wen das nicht stört, der erhält zum Flohmarktpreis ein Arbeitsbuch ohne Unterstreichungen, Anmerkungen usw.

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Zweimal geboren . Buch der Freundschaft

Leinen Dieser Sammelband ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den der Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland zum 40. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution unter dem Kennwort: "Wir schreiben das Buch der deutsch-sowjetischen Freundschaft" veranstaltete. Fast zweitausend Einsendungen sind im Zusammenwirken mit der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaf und dem Deutschen Schriftstellerverband gesichtet worden. Achtzehn Hauptpreise und Neunzig Anerkennungspreise wurden verteilt. Als Herausgeberkollektiv fiel uns die verantwortungsvolle Aufgabe zu, die letzte Auswahl zu treffen und die Beiträge für den Druck vorzubereiten. Wir bedauern, dass wir an den begrenzen Umfang des Buches gebunden waren. Wie gern hätten wir noch mehr Freunde zu Wort kommen lassen! Jedes Erlebnis ist packend und auf seine Art erschütternd und stellt einen Beweis großen Vertrauens dar, denn viele haben zum erstenmal niedergeschrieben, was zur entscheidenden Wende ihres Lebens wurde. Darum gilt allen Teilnehmern am Wettbewerb unser Dank. Möge das, was wir heute der Öffentlichkeit vorlegen, die Leser bewegen! Soll zu Herzen gehen, was von Herzen kommt! Berlin, im April 1959. Helga Hoeffken Ernst Laboor Johannes Schellenberger (Nachwort) Gut erhaltenes Exemplar ohne OU und mit einem winzigen Fleck am oberen Rand des vorderen Buchdeckels. Schöner orangefarbener Einband, kräftig blauer Farbkopfschnitt und Lesebändchen.

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Schriftsteller der Gegenwart - Heinrich Mann . Arnold Zweig

Broschur Hilfsmaterial für den Literaturunterricht an den Ober- und Fachschulen. Diese Hilfsmaterialien sind dazu bestimmt, dem Lehrer für die Behandlung der im Lehrplan vor- gesehenen Werke einige Hinweise und Erläuterungen sowie biographische Daten über die Autoren zu geben. Ferner sind einige Leseproben beigefügt, die einen ersten Einblick in das behandelte Werk vermitteln. Luiz Heinrich Mann (* 27. März 1871 in Lübeck 11. März 1950 in Santa Monica, Kalifornien) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann, in dessen Schatten er stets stand. Ab 1930 war er Präsident der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste, aus der er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgeschlossen wurde. Mann, der bis 1933 meist in München gelebt hatte, emigrierte zunächst nach Frankreich, dann in die USA. Im Exil verfasste er zahlreiche Arbeiten, darunter viele antifaschistische Texte. Seine Erzählkunst war vom französischen Roman des 19. Jahrhunderts geprägt. Seine Werke hatten oft gesellschaftskritische Intentionen. Die Frühwerke sind zumal oft beißende Satiren auf bürgerliche Scheinmoral, der Mann inspiriert von Friedrich Nietzsche und Gabriele DAnnunzio eine Welt der Schönheit und Kunst entgegensetzte. Mann analysierte in den folgenden Werken die autoritären Strukturen des Deutschen Kaiserreichs im Zeitalter des Wilhelminismus. Resultat waren drei Romane, die heute als die Kaiserreich-Trilogie bekannt sind, deren erster Teil Der Untertan künstlerisch am meisten überzeugt. Im Exil verfasste er sein Hauptwerk, die Romane Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Sein erzählerisches Werk steht neben einer reichen Betätigung als Essayist und Publizist. Er tendierte schon sehr früh zur Demokratie und positionierte sich sofort gegen den Nationalsozialismus, dessen Anhänger Manns Werke öffentlich verbrannten. (...) Die Jugend des Königs Henri Quatre ist der 1935 veröffentlichte erste Band der beiden Romane Heinrich Manns über Heinrich IV. Ihm folgte 1938 der zweite Band Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Sie gelten zusammen als ein bedeutendes Werk Heinrich Manns. Die Romane selbst spielen auf drei Zeitebenen. Erstens auf der Ebene des Erzählten im Zeitalter der Renaissance und der Religionskriege in Frankreich, zweitens im Zeitalter der Aufklärung durch die zahlreichen Anspielungen auf die Vernunft und die Forderungen nach Menschlichkeit, und drittens weisen weitere zahlreiche Szenen auf die Zeit der Entstehung im französischen und amerikanischen Exil. Die Erzählebene lehnt sich an verschiedene historische Darstellungen an und hält sich im Großen und Ganzen an den Verlauf der historischen Ereignisse wie die Bartholomäusnacht, die diversen Religionswechsel von Heinrich IV., die Verbindung zum Hause Medici, das Edikt von Nantes und die Ermordung Heinrichs IV. ---------------------------------------------------------- Arnold Zweig (* 10. November 1887 in Glogau, Provinz Schlesien 26. November 1968 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Nach der Übernahme der Macht durch die Nationalsozialisten wurden Zweigs Bücher im Rahmen von Bücherverbrennungen öffentlich verbrannt. Zweig emigrierte zuerst in die Tschechoslowakei, dann in die Schweiz und schließlich nach Sanary-sur-Mer (Frankreich). Seine zionistische Einstellung führte ihn von dort weiter ins Exil nach Palästina, wo er sich 1934 in Haifa niederließ. 1936 wurde ihm die deutsche Staatsangehörigkeit genommen und sein Vermögen beschlagnahmt. In Haifa geriet er bald schon in Konflikt mit national-jüdischen Gruppen, die sowohl die deutsche wie auch die jiddische Sprache ablehnten während Zweig in der deutschsprachigen Zeitschrift Orient publizierte. Die Situation führte soweit, dass für eine Hebräisierung eintretende, anti-arabische Nationalisten einen Bombenanschlag auf die Redaktion des Orient ausführten was zur Einstellung der Zeitschrift zwang. Bereits 1932, vor der Flucht ins Exil, hatte Zweig in seinem Roman De Vriendt kehrt heim eine ähnliche Situation geschildert wie ein in Palästina lebender holländischer Jude durch einen neu einwandernden zionistisch orientierten Juden aus Osteuropa nach einer diffamierenden, zionistischen Pressekampagne ermordet wird, weil ersterer sich auf der Grundlage orthodoxen Judentums für Verständigung mit der arabischen Bevölkerung einsetzte. Der Roman bezieht sich auf reale Ereignisse aus dem Jahr 1924, als die Hagana in Jerusalem Jacob Israël de Haan ermordete. Abgeschnitten von seinem literarischen Umfeld wurde Zweigs Existenz in Palästina auch wirtschaftlich unhaltbar. Über die Verbindung mit Feuchtwanger und anderen Linksintellektuellen engagierte sich Zweig während des Exils verstärkt für den Sozialismus, publizierte in antifaschistischen Publikationen wie der Neuen Weltbühne und der Deutschen Volkszeitung und wurde Ehrenvorsitzender der Gruppe Komitee Freies Deutschland. 1947 erschien der Roman Das Beil von Wandsbek, in dem Zweig psychologisch dicht und historisch stimmig die Anpassung kleiner Leute an den Nationalsozialismus gestaltete. 1948 kehrte Arnold Zweig aus dem Exil nach Ost-Berlin zurück. Als bekennender Sozialist wurde er in der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR geehrt. Zu Zweigs Anerkennung trug besonders bei, dass Georg Lukács sein Werk im Vergleich zur vermeintlich dekadenten Moderne lobte und ihn in einen Traditionszusammenhang zu den Autoren des realistischen Romans des 19. Jahrhunderts stellte. Wegen seines Eintretens für den Sozialismus und die DDR fand Zweigs Werk für lange Jahre in der Bundesrepublik Deutschland kaum Anerkennung. 1949 wurde Arnold Zweig Mitglied des Weltfriedensrates und trat in dieser Funktion als Redner bei Kongressen in Paris und Warschau auf. 1951 wurde unter der Regie von Falk Harnack sein Roman Das Beil von Wandsbek in den DEFA-Studios verfilmt. Von 1949 bis 1967 war er Abgeordneter der Volkskammer der DDR, und 1950 wurde ihm der Nationalpreis der DDR 1. Klasse verliehen. Von 1950 bis 1953 war Zweig Präsident der Deutschen Akademie der Künste der DDR, danach ihr Ehrenpräsident. Zweig war Gründungsmitglied (1956) der Pirckheimer-Gesellschaft beim Kulturbund der DDR. 1957 wurde er zum Präsidenten des Deutschen P.E.N.-Zentrums Ost und West (ab 1967: P.E.N.-Zentrum DDR) ernannt. In Berlin gibt es eine nach ihm benannte Grundschule (Wollankstraße 131), dort finden auch Ausstellungen über ihn statt. (Quelle: Wikipedia) Von Zweig finden wir im Buch Leseproben aus Erziehung vor Verdun. Gut erhaltenes Exemplar mit erträglichen Alters- und Gebrauchsspuren.

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Schriftsteller der Gegenwart - Bertolt Brecht . Friedrich Wolf

Broschur Hilfsmaterial für den Literaturunterricht an den Ober- und Fachschulen. Diese Hilfsmaterialien sind dazu bestimmt, dem Lehrer für die Behandlung der im Lehrplan vor- gesehenen Werke einige Hinweise und Erläuterungen sowie biographische Daten über die Autoren zu geben. Ferner sind einige Leseproben beigefügt, die einen ersten Einblick in das behandelte Werk vermitteln. Bertolt Brecht (auch Bert Brecht gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht * 10. Februar 1898 in Augsburg 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise dialektische Theater begründet und umgesetzt. (...) Die Gewehre der Frau Carrar ist ein Theaterstück von Brecht aus dem Jahr 1937. Es basiert auf einer Idee des Stücks Riders to the Sea von John Millington Synge, einem irischen Dramatiker. Brecht wurde von seinem Mitarbeiter, dem Regisseur Slatan Dudow angeregt, etwas zu den Ereignissen im spanischen Bürgerkrieg zu schreiben. Sein Werk, welches in der ersten Fassung Generäle über Bilbao als Titel trug, war die Antwort darauf. Es entstand unter Mitwirkung von Margarete Steffin. Zu Lebzeiten Brechts war es eins seiner am häufigsten gespielten Stücke. Die Uraufführung fand am 16. Oktober 1937 in der Salle Adyar in Paris statt, die Titelrolle spielte Helene Weigel. Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Spanien hatte Brecht das Ende des Stückes bis zur Probe der Uraufführung offengelassen. Die Deutsche Erstaufführung war am 16. Mai 1946 am Hebbel-Theater in Berlin. 1939 ergänzte Brecht einen Prolog und nahm 1952 kleinere Änderungen vor. - - - - - - - Mutter Courage und ihre Kinder ist ein Drama, das 1938/39 von Brecht im schwedischen Exil verfasst und 1941 in Zürich uraufgeführt wurde. Es spielt im Dreißigjährigen Krieg zwischen 1624 und 1636. Erzählt wird die Geschichte der Marketenderin Mutter Courage, die versucht ihr Geschäft mit dem Krieg zu machen und dabei ihre drei Kinder verliert. Das Geschehen kann als Warnung an die kleinen Leute verstanden werden, die hoffen, durch geschicktes Handeln mit dem Zweiten Weltkrieg umgehen zu können. Gleichzeitig richtet es eine Warnung an die skandinavischen Länder, in denen Unternehmen darauf hofften, am Zweiten Weltkrieg verdienen zu können. Brechts Absichten gehen aber darüber hinaus: Er will Abscheu vor dem Krieg vermitteln und vor der kapitalistischen Gesellschaft, die ihn seiner Ansicht nach hervorbringt. Die Mutter Courage ist weiterhin beispielhaft für Brechts Konzept des epischen Theaters. Die Zuschauer sollen kritisch und distanziert die Ereignisse auf der Bühne analysieren, nicht gefühlvoll das Schicksal eines positiven Helden miterleben. Die Aufführung des Berliner Ensembles machte Brecht durch das Couragemodell, eine Sammlung von Fotos, Regieanweisungen und Kommentaren, zur zeitweise verpflichtenden Vorlage für zahlreiche Aufführungen auf der ganzen Welt. Das Drama wurde mehrfach vertont und von der DEFA im Stil der Brechtinszenierung verfilmt. Im Kalten Krieg boykottierten Theater in einigen westlichen Ländern das Stück. - - - - - - - In seinem vielzitierten Aufsatz Kurzer Bericht über 400 (vierhundert) junge Lyriker aus dem Jahr 1927 erläuterte Brecht seine Auffassung vom Gebrauchswert, den ein Gedicht haben müsse. [] werden solche rein lyrischen Produkte überschätzt. Sie entfernen sich einfach zu weit von der ursprünglichen Geste der Mitteilung eines Gedankens oder einer auch für Fremde vorteilhaften Empfindung. Dies und der dokumentarische Wert, den er einem Gedicht zubilligte, lässt sich durch sein gesamtes lyrisches Schaffen verfolgen. Dieses war außerordentlich umfangreich, in der Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe finden sich etwa 2300 Gedichte, einige davon in verschiedenen Versionen. Es war für Brecht offenbar tiefes Bedürfnis, jeden Eindruck, jedes wesentliche Ereignis, ja jeden Gedanken in Gedichtform zu reflektieren. Noch kurz vor seinem Tode entstanden etwa zwanzig neue Gedichte. Auch die Form ist außerordentlich vielgestaltig, sie reicht von ungereimtem Text über Paarreime zu klassischen Hexametern. ------------------------------------------------------------------- Friedrich Wolf (* 23. Dezember 1888 in Neuwied 5. Oktober 1953 in Lehnitz bei Berlin) war ein deutscher Arzt, Schriftsteller und kommunistischer Politiker. (...) Professor Mamlock ist ein Schauspiel, das als das erfolgreichste Werk des Arztes und Schriftstellers Friedrich Wolf gilt. Er verfasste es 1933 kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Exil in Frankreich. Das Drama gliedert sich in vier Akte. Die Hauptfigur ist der jüdische Arzt Professor Hans Mamlock, der eine chirurgische Klinik leitet. Er ist überzeugter Demokrat und Hindenburg-Wähler, der jedoch an den zunehmenden Repressalien gegen die Juden schließlich zerbricht und Selbstmord begeht. Das Stück hatte seine Weltpremiere am 19. Januar 1934 im Jüdischen Theater Warschau, wo es in jiddischer Sprache unter dem Titel Der Gelbe Fleck aufgeführt wurde. In der Sowjetunion wurde es 1938 erstmals verfilmt. Die deutsche Erstaufführung des Bühnenstücks fand am 8. Dezember 1934 im Zürcher Schauspielhaus unter dem Titel Professor Mannheim statt. 1961 verfilmte die DEFA das Stück erneut. (Quelle: Wikipedia) Buch mit Alters- und Gebrauchsspuren, insgesamt akzeptabel für den Eigenbedarf.

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