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Tintenfisch

Verlag
Wagenbach
Jahr
1974

Gebraucht - Gut - Michael Krüger wurde am 9. Dezember 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz geboren. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später, 1968, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. Im Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band 'Was tun Eine altmodische Geschichte'. Es folgten weitere zahlreiche Erzählbände, Romane, Editionen und Übersetzungen. Michael Krüger lebt in München. Auszeichnungen: 1974 Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt München 1976 Förderpreis für Literatur im Bundesverband der deutschen Industrie 1982 Bayerischer Förderpreis für Literatur Stipendium der Villa Massimo 1983 Tukan-Preis 1986 Peter-Huchel-Preis 1991 Wilhelm-Hausenstein-Medaille 1994 Ernst-Meister-Preis 1996 Prix Medicis Etranger 2000 Ehrenpreis der Stadt München 2004 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2006 Michael Krüger wird von der Universität Bielefeld mit dem Titel eines Ehrendoktors der Philosophie geehrt. Am 8. Februar erhält Michael Krüger zudem für sein Gesamtwerk den mit 12 000 Euro dotierten Mörike-Preis der Stadt Fellbach in Baden-Württemberg. Mitglied in folgenden Akademien: Bayerische Akademie der Schönen Künste in München Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz Akademie der Künste in Berlin Klaus Wagenbach, geb. 1930 in Berlin, ist dort aufgewachsen. Ab 1949 absolvierte er eine Lehre in den Verlagen Suhrkamp und S. Fischer; neben seinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt am Main war er Hersteller im S. Fischer Verlag. Nach der Promotion wurde Klaus Wagenbach 1957 Lektor im Modernen Buch-Club Darmstadt, ab Ende 1959 Lektor für deutsche Literatur im S. Fischer Verlag. Im Herbst 1964 gründete er in Berlin den bis heute unabhängigen Verlag Klaus Wagenbach. Er ist Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. 2006 erhielt er den Toleranzpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Zahlreiche, insbesondere italienische Ehrungen. So wurde er von der Universität Urbino 'wegen außerordentlicher Verdienste um die Verbreitung der italienischen Kultur' mit dem Dr. honoris causa ausgezeichnet. 2010 erhielt Klaus Wagenbach für sein Lebenswerk den Kurt Wolff-Preis. 0 pp. Deutsch

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Tintenfisch

Pappbilderbuch Gebraucht - Gut - Michael Krüger wurde am 9. Dezember 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz geboren. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später, 1968, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. Im Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band 'Was tun Eine altmodische Geschichte'. Es folgten weitere zahlreiche Erzählbände, Romane, Editionen und Übersetzungen. Michael Krüger lebt in München. Auszeichnungen: 1974 Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt München 1976 Förderpreis für Literatur im Bundesverband der deutschen Industrie 1982 Bayerischer Förderpreis für Literatur Stipendium der Villa Massimo 1983 Tukan-Preis 1986 Peter-Huchel-Preis 1991 Wilhelm-Hausenstein-Medaille 1994 Ernst-Meister-Preis 1996 Prix Medicis Etranger 2000 Ehrenpreis der Stadt München 2004 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2006 Michael Krüger wird von der Universität Bielefeld mit dem Titel eines Ehrendoktors der Philosophie geehrt. Am 8. Februar erhält Michael Krüger zudem für sein Gesamtwerk den mit 12 000 Euro dotierten Mörike-Preis der Stadt Fellbach in Baden-Württemberg. Mitglied in folgenden Akademien: Bayerische Akademie der Schönen Künste in München Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz Akademie der Künste in Berlin Klaus Wagenbach, geb. 1930 in Berlin, ist dort aufgewachsen. Ab 1949 absolvierte er eine Lehre in den Verlagen Suhrkamp und S. Fischer neben seinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt am Main war er Hersteller im S. Fischer Verlag. Nach der Promotion wurde Klaus Wagenbach 1957 Lektor im Modernen Buch-Club Darmstadt, ab Ende 1959 Lektor für deutsche Literatur im S. Fischer Verlag. Im Herbst 1964 gründete er in Berlin den bis heute unabhängigen Verlag Klaus Wagenbach. Er ist Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. 2006 erhielt er den Toleranzpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Zahlreiche, insbesondere italienische Ehrungen. So wurde er von der Universität Urbino 'wegen außerordentlicher Verdienste um die Verbreitung der italienischen Kultur' mit dem Dr. honoris causa ausgezeichnet. 2010 erhielt Klaus Wagenbach für sein Lebenswerk den Kurt Wolff-Preis.

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Tintenfisch

Verlag
Wagenbach
Jahr
1974

Gebraucht - Gut - Michael Krüger wurde am 9. Dezember 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz geboren. Nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium absolvierte er eine Verlagsbuchhändler- und Buchdruckerlehre. Daneben besuchte er Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät als Gasthörer an der Freien Universität Berlin. In den Jahren von 1962-1965 lebte Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später, 1968, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. Im Jahr 1972 veröffentlichte Michael Krüger erstmals seine Gedichte, und 1984 debütierte er als Erzähler mit dem Band 'Was tun Eine altmodische Geschichte'. Es folgten weitere zahlreiche Erzählbände, Romane, Editionen und Übersetzungen. Michael Krüger lebt in München. Auszeichnungen: 1974 Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt München 1976 Förderpreis für Literatur im Bundesverband der deutschen Industrie 1982 Bayerischer Förderpreis für Literatur Stipendium der Villa Massimo 1983 Tukan-Preis 1986 Peter-Huchel-Preis 1991 Wilhelm-Hausenstein-Medaille 1994 Ernst-Meister-Preis 1996 Prix Medicis Etranger 2000 Ehrenpreis der Stadt München 2004 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 2006 Michael Krüger wird von der Universität Bielefeld mit dem Titel eines Ehrendoktors der Philosophie geehrt. Am 8. Februar erhält Michael Krüger zudem für sein Gesamtwerk den mit 12 000 Euro dotierten Mörike-Preis der Stadt Fellbach in Baden-Württemberg. Mitglied in folgenden Akademien: Bayerische Akademie der Schönen Künste in München Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz Akademie der Künste in Berlin Klaus Wagenbach, geb. 1930 in Berlin, ist dort aufgewachsen. Ab 1949 absolvierte er eine Lehre in den Verlagen Suhrkamp und S. Fischer; neben seinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt am Main war er Hersteller im S. Fischer Verlag. Nach der Promotion wurde Klaus Wagenbach 1957 Lektor im Modernen Buch-Club Darmstadt, ab Ende 1959 Lektor für deutsche Literatur im S. Fischer Verlag. Im Herbst 1964 gründete er in Berlin den bis heute unabhängigen Verlag Klaus Wagenbach. Er ist Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. 2006 erhielt er den Toleranzpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Zahlreiche, insbesondere italienische Ehrungen. So wurde er von der Universität Urbino 'wegen außerordentlicher Verdienste um die Verbreitung der italienischen Kultur' mit dem Dr. honoris causa ausgezeichnet. 2010 erhielt Klaus Wagenbach für sein Lebenswerk den Kurt Wolff-Preis. 0 pp. Deutsch

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Grindkopf

Verlag
Insel Verlag
Jahr
1996

Gebraucht - Gut - Am 19. Dezember 1925 wurde Tankred Dorst in Oberlind bei Sonneberg als Sohn einer wohlhabenden Bürgerfamilie geboren, die am Ort eine Maschinenfabrik besaß. Aus der Oberschule wurde er noch als Schüler 1943 zum Reichsarbeitsdienst und 1944 zur Wehrmacht einberufen. Nach kurzer Ausbildungszeit ging er als Soldat an die Westfront und geriet dort in Kriegsgefangenschaft. Das Ende des 2. Weltkriegs erlebte er in Gefangenenlagern in England und den USA. Als er Ende 1947 aus der Gefangenschaft nach Westdeutschland entlassen wurde, gehörten Oberlind und Sonneberg schon seit zwei Jahren zur sowjetischen Besatzungszone. Die Maschinenfabrik war enteignet und die Familie vor weitergehenden Repressalien zu Verwandten nach Westdeutschland geflohen. Tankred Dorst holte in Lüdinghausen/Westfalen das Abitur nach und begann 1950 in Bamberg mit dem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte. 1951 zog er nach München, wo er bis 1959 außerdem noch Theaterwissenschaften studierte. Praktische Erfahrungen im Stückeschreiben und der Theaterarbeit sammelte er am studentischen Marionettenstudio 'Das kleine Spiel', für das er bis 1959 sechs Marionettenstücke schrieb. Die ersten großen Theaterstücke kamen 1960 in Lübeck und Mannheim mit Erfolg auf die Bühne. Diesen Erfolg setzte er bis heute in einer Vielzahl von Bühnenwerken und einigen Verfilmungen vor internationalem Publikum fort. Schon 1963 wurde er als Mitglied in die Bayerische Akademie der Schönen Künste aufgenommen. Während der Arbeit am Fernsehfilm 'Sand' lernte er Ursula Ehler kennen, die ihn seit Anfang der 70er Jahre durch sein Leben und Werk als Lebensgefährtin und Co-Autorin begleitet. Auch im Ausland fand er zunehmend Beachtung. So erhielt er zum Beispiel 1973 Gastprofessuren in Australien und Neuseeland. 1978 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt berufen und 1983 in die Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz aufgenommen. 1990 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. 2010 wurde ihm der Schiller-Gedächtnispreis verliehen. 88 pp. Deutsch

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Ein hinreissender Schrotthändler. Roman. - (=btb Taschenbuch, Band 72678).

219 (5) Seiten. 18,8 cm. Umschlaggestaltung: Design Team. Sehr guter Zustand. „Eines Morgens Anfang Mai stand ein junger Mann in einer Adidas-Hose mit schwarz-rot-goldenen Seitenstreifen und Fitneß-Equipmenttasche vor mir und fragte, ob ich ein Auto zum Ausschlachten hätte. Wo sollte ich so schnell einen alten Wagen herbekommen?" Das fehlende Auto soll nicht die einzige Sorge des 42jährigen Icherzählers bleiben, eines frühpensionierten Geschichtslehrers und „promovierten Träumers". Er und seine Gattin Gabi, hanseatische Handchirurgin, haben sich auseinander gelebt, und irgendwie ist ihnen die Liebe abhanden gekommen. Zeit für ein wenig Abwechslung. Das erkennt auch der hausierende Schrotthändler Adrian, ergreift seine Chance und bringt das einstmals ruhige Leben der beiden Eheleute gehörig durcheinander – so durcheinander, daß der Icherzähler sich bald ohne Frau und Geld und in heilloser erotischer Verwirrung wiederfindet. Und sich wider Willen mit seinem Leben, seinen Erinnerungen an die erste Liebe und der Sehnsucht nach seiner Heimat auseinandersetzen muß. "Hinter dem souveränen Sprachwitz und den skurrilen Einfällen des Autors lauern Bitterkeit, Angst und Verzweiflung. Die Erzählung des Namenlosen, der Frau und Existenz verliert, kommt mit Frische, Leichtigkeit und Selbstironie daher – und ist dabei schrecklich und tieftraurig. Gerade dieser Kontrast macht die Faszination und die eigentümliche Spannung dieses Buches aus." Handelsblatt. - Arnold Stadler (* 9. April 1954 in Meßkirch) ist ein deutscher Schriftsteller, Essayist und Übersetzer, der im Jahre 1999 den bedeutendsten deutschen Literaturpreis, den Georg-Büchner-Preis, erhielt. Leben und Werk: Stadler wuchs im 500-Seelen-Ort Rast im Landkreis Sigmaringen, zwischen Bodensee und Donau gelegen, auf. Nach dem Abitur am Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch studierte Stadler in München und Rom Katholische Theologie und daran anschließend Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität zu Köln und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Es folgte die Promotion zum Dr. phil.[1] Im Jahre 2006 erhielt er überdies die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin. Nach langen Reisen, die ihn unter anderem nach Südamerika (Feuerland) und in den Nahen und Fernen Osten (Volksrepublik China[2]) führten, machte Stadler in den 1980er Jahren das Schreiben zu seinem Beruf. 1986 erschien sein Erstlingswerk, der Lyrikband Kein Herz und keine Seele. 1989 folgte mit Ich war einmal sein erster Roman, den er in den folgenden Jahren mit Feuerland und „Mein Hund, meine Sau, mein Leben" zur Trilogie vervollständigte. In allen drei Romanen machte er die oberschwäbische Heimat zum Gegenstand der Handlung.[3] Mit dem Erscheinen der Romantrilogie wurde Stadler im deutschsprachigen Raum bekannt.[1] Martin Walser beschrieb 1994 in einem Spiegel-Essay Stadlers Stil als unverwechselbar und würdigte seine Sprache als Beginn einer epischen Entfaltung.[4] Stadler wurde vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg in „die vorderste Reihe der deutschsprachigen Autoren seiner Generation" eingeordnet. Im Jahr der Veröffentlichung seines ersten Romans erhielt er mit dem Förderungspreis der Jürgen-Ponto-Stiftung seine erste Auszeichnung.[1] Neben dem Heimatlob kennen die Romane auch die Satire, die Ironie und Lakonik, vor allem aber Sarkasmus und schwarzen Humor – in seinem Geburtsort Meßkirch wurden Stadlers „Soziogramm eines real existierenden Mikrokosmos" (Dietmar Grieser) lange als bloße Abrechnung verstanden.[5] Er lebt heute in einem kleinen Dorf der Gemeinde Küsten im Wendland.[6][7] Seine teilweise autobiographisch geprägten Werke spielen häufig in seiner Heimat. Sie thematisieren oft die Veränderung dieser ländlichen, katholisch geprägten Gegend im Süden Deutschlands zwischen Oberer Donau und Bodensee und seine empfundene Heimatlosigkeit. Der Autor tourt mit seinen Werken durch die Welt, liest und verkauft seine Bücher in Buchhandlungen und in Goetheinstituten des Auslands. Stadler schreibt handschriftlich, mit dem Füller.[1] Im Jahre 2009 erschien das Autorenbuch „Als wäre er ein anderer gewesen: Zum Werk von Arnold Stadler", herausgegeben von Pia Reinacher. Stadler ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Außerdem ist er Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Eines seiner jüngsten Werke, „Auf dem Weg nach Winterreute: Ein Ausflug in die Welt des Malers Jakob Bräckle" - 2012 erschienen im Jung und Jung Verlag, ist eine Hommage an Jakob Bräckle, einen oberschwäbischen Landschaftsmaler. Beide verbindet in ihrem Werk eine intensive Beschäftigung mit ihrer oberschwäbischen Heimat, ihrer persönlichen Seelenlandschaft. Stadler nennt dies die „Vergegenwärtigung einer Landschaft".[8] Stadler ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. . Aus: wikipedia-Arnold_Stadler Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 230 Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Deutsche Literatur der 90 er Jahre, Georg Büchner Preisträger, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften

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Der alte Garten

Verlag
dtv
Jahr
1990

Taschenbuch Das Buch Mitten in einer Großstadt bleibt im Schatten von Neubauten ein Garten übrig, der vor sich hin verwildert, fremd und geheimnisvoll, und für die Kinder aus dem angrenzenden Mietshaus immer anziehender wird. Eines Tages dringen ein Knabe und seine Schwester voll Eroberungslust in den Garten und richten in ihrer Unachtsamkeit arge Zerstörungen an. Da erheben sich die Tiere und Pflanzen des Gartens und klagen sie an. Eine seltsame, gefahrvolle Reise beginnt in die Erde hinein, in den Himmel hinauf, in die Fluten hinab ... Es ist eine literarische Kostbarkeit, die nicht nur auf Grund der von vornherein festgelegten postumen Publikation als das dichterische Vermächtnis der Kaschnitz gelten kann. Das umfangreiche Märchen Der alte Garten ist auch inhaltlich und in der reifen Ausgewogenheit seiner Diktion so etwas wie die zusammenfassende poetische Konfession der großen Lyrikerin und Erzählerin. (Deutsche Zeitung) Die Autorin Marie Luise Kaschnitz, am 31. Januar 1901 in Karlsruhe geboren, am 10. Oktober 1974 in Rom gestorben, war Buchhändlerin und arbeitete in einem Verlag, später in einem Antiquariat in Rom. 1925 heiratete sie den Wiener Archäologen Guido Kaschnitz von Weinberg, den sie auf zahlreichen Studienreisen begleitete. Sie war Mitglied des PEN-Zentrums, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München. Für ihre Werke wurde sie mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis (1955). Werke: Liebe beginnt (1933), Elissa (1936), Romane Der alte Garten (1940 1975 postum erschienen), Märchen Das dicke Kind (1952), Römische Be-trachtungem (1955), Erzählungen. Nachgedunkelt. Mit Widmung vorne.

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Ein hinreissender Schrotthändler. Roman. - (=btb Taschenbuch, Band 72678).

219 (5) Seiten. 18,8 cm. Umschlaggestaltung: Design Team. Sehr guter Zustand. „Eines Morgens Anfang Mai stand ein junger Mann in einer Adidas-Hose mit schwarz-rot-goldenen Seitenstreifen und Fitneß-Equipmenttasche vor mir und fragte, ob ich ein Auto zum Ausschlachten hätte. Wo sollte ich so schnell einen alten Wagen herbekommen?" Das fehlende Auto soll nicht die einzige Sorge des 42jährigen Icherzählers bleiben, eines frühpensionierten Geschichtslehrers und „promovierten Träumers". Er und seine Gattin Gabi, hanseatische Handchirurgin, haben sich auseinander gelebt, und irgendwie ist ihnen die Liebe abhanden gekommen. Zeit für ein wenig Abwechslung. Das erkennt auch der hausierende Schrotthändler Adrian, ergreift seine Chance und bringt das einstmals ruhige Leben der beiden Eheleute gehörig durcheinander – so durcheinander, daß der Icherzähler sich bald ohne Frau und Geld und in heilloser erotischer Verwirrung wiederfindet. Und sich wider Willen mit seinem Leben, seinen Erinnerungen an die erste Liebe und der Sehnsucht nach seiner Heimat auseinandersetzen muß. "Hinter dem souveränen Sprachwitz und den skurrilen Einfällen des Autors lauern Bitterkeit, Angst und Verzweiflung. Die Erzählung des Namenlosen, der Frau und Existenz verliert, kommt mit Frische, Leichtigkeit und Selbstironie daher – und ist dabei schrecklich und tieftraurig. Gerade dieser Kontrast macht die Faszination und die eigentümliche Spannung dieses Buches aus." Handelsblatt. - Arnold Stadler (* 9. April 1954 in Meßkirch) ist ein deutscher Schriftsteller, Essayist und Übersetzer, der im Jahre 1999 den bedeutendsten deutschen Literaturpreis, den Georg-Büchner-Preis, erhielt. Leben und Werk: Stadler wuchs im 500-Seelen-Ort Rast im Landkreis Sigmaringen, zwischen Bodensee und Donau gelegen, auf. Nach dem Abitur am Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch studierte Stadler in München und Rom Katholische Theologie und daran anschließend Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität zu Köln und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Es folgte die Promotion zum Dr. phil.[1] Im Jahre 2006 erhielt er überdies die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin. Nach langen Reisen, die ihn unter anderem nach Südamerika (Feuerland) und in den Nahen und Fernen Osten (Volksrepublik China[2]) führten, machte Stadler in den 1980er Jahren das Schreiben zu seinem Beruf. 1986 erschien sein Erstlingswerk, der Lyrikband Kein Herz und keine Seele. 1989 folgte mit Ich war einmal sein erster Roman, den er in den folgenden Jahren mit Feuerland und „Mein Hund, meine Sau, mein Leben" zur Trilogie vervollständigte. In allen drei Romanen machte er die oberschwäbische Heimat zum Gegenstand der Handlung.[3] Mit dem Erscheinen der Romantrilogie wurde Stadler im deutschsprachigen Raum bekannt.[1] Martin Walser beschrieb 1994 in einem Spiegel-Essay Stadlers Stil als unverwechselbar und würdigte seine Sprache als Beginn einer epischen Entfaltung.[4] Stadler wurde vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg in „die vorderste Reihe der deutschsprachigen Autoren seiner Generation" eingeordnet. Im Jahr der Veröffentlichung seines ersten Romans erhielt er mit dem Förderungspreis der Jürgen-Ponto-Stiftung seine erste Auszeichnung.[1] Neben dem Heimatlob kennen die Romane auch die Satire, die Ironie und Lakonik, vor allem aber Sarkasmus und schwarzen Humor – in seinem Geburtsort Meßkirch wurden Stadlers „Soziogramm eines real existierenden Mikrokosmos" (Dietmar Grieser) lange als bloße Abrechnung verstanden.[5] Er lebt heute in einem kleinen Dorf der Gemeinde Küsten im Wendland.[6][7] Seine teilweise autobiographisch geprägten Werke spielen häufig in seiner Heimat. Sie thematisieren oft die Veränderung dieser ländlichen, katholisch geprägten Gegend im Süden Deutschlands zwischen Oberer Donau und Bodensee und seine empfundene Heimatlosigkeit. Der Autor tourt mit seinen Werken durch die Welt, liest und verkauft seine Bücher in Buchhandlungen und in Goetheinstituten des Auslands. Stadler schreibt handschriftlich, mit dem Füller.[1] Im Jahre 2009 erschien das Autorenbuch „Als wäre er ein anderer gewesen: Zum Werk von Arnold Stadler", herausgegeben von Pia Reinacher. Stadler ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Außerdem ist er Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Eines seiner jüngsten Werke, „Auf dem Weg nach Winterreute: Ein Ausflug in die Welt des Malers Jakob Bräckle" - 2012 erschienen im Jung und Jung Verlag, ist eine Hommage an Jakob Bräckle, einen oberschwäbischen Landschaftsmaler. Beide verbindet in ihrem Werk eine intensive Beschäftigung mit ihrer oberschwäbischen Heimat, ihrer persönlichen Seelenlandschaft. Stadler nennt dies die „Vergegenwärtigung einer Landschaft".[8] Stadler ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. . Aus: wikipedia-Arnold_Stadler Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 230 Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Deutsche Literatur der 90 er Jahre, Georg Büchner Preisträger, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften

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Griechische Frühzeit. Mit einem Vorwort des Verfassers. - (=Griechische Geschichte 1/ Helmut Berve; Herder-Bücherei Band 37).

211 (5) Seiten. Guter Zustand. Seiten papierbedingt gebräunt. - Helmut Berve (* 22. Januar 1896 in Breslau; † 6. April 1979 in Hechendorf am Pilsensee) war ein deutscher Althistoriker, dessen Werk von bis heute bedeutenden Forschungsleistungen ebenso geprägt ist wie von seiner nationalsozialistischen Weltanschauung. Leben: Helmut Berve, als Sohn eines westfälischen Bankiers in Breslau geboren, machte 1914 am Elisabet-Gymnasium seiner Heimatstadt Abitur und reist anschließend nach Italien. Als Freiwilliger trat er dem IV. Husarenregiment bei und leistete bis 1916 Kriegsdienst. Nach seiner Entlassung aus Krankheitsgründen studierte er ab 1916 Geschichte, Klassische Philologie, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Breslau, unter anderem bei Conrad Cichorius, Walter Otto und Ernst Kornemann. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wechselte er an die Universitäten Marburg und Freiburg im Breisgau, im Sommersemester 1921 nach München, wo er noch im Juli 1921 bei Walter Otto zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach einem Semester in Berlin kehrte Berve nach München zurück und habilitierte sich dort 1924 mit einer Studie über prosopographische Untersuchungen zum Hellenismus. Zwei Jahre später publizierte er sein auf der Habilitationsschrift aufbauendes, zweibändiges Werk Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage. Während er im ersten Band unterschiedliche Aspekte der Herrschaft Alexanders untersuchte, widmete er sich im zweiten Band einer intensiven prosopographischen Betrachtung aller Personen im Umfeld des makedonischen Königs. Das Werk gilt heute noch als ein unverzichtbares Grundlagenwerk. Berve lehnte die Universalgeschichte im Stil Eduard Meyers ab und befürwortete stattdessen persönliche Einfühlung in bedeutende Persönlichkeiten („intuitive Schau") sowie Volks- und Stammesgeschichte[1]. . Bereits im April 1933 wurde Berve Mitglied der NSDAP. Noch im selben Jahr wurde er zum Dekan der Philosophischen Fakultät in Leipzig berufen. Im November 1933 gehörte Berve zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat[2].Von 1940 bis 1943 fungierte er als Rektor der Universität Leipzig. Gemeinsam mit Joseph Vogt leitete er außerdem den „altertumswissenschaftlichen Kriegseinsatz", wofür sie u.a. die Sammelbände Das neue Bild der Antike und Rom und Karthago herausgaben. Seit 1934 war Berve Mitherausgeber der Zeitschrift Hermes. 1943 nahm Berve einen Ruf nach München als Nachfolger seines verstorbenen Lehrers Walter Otto an. Seine Berufung war aber einige Zeit zwischen der Universität und dem NS-Dozentenbund umstritten, da letzterer Berves Forschung als nicht genügend rassenkundlich ausgerichtet ansah. Zwischen 1933 und 1945 propagierte Berve in zahlreichen Schriften die Einbindung der Altertumswissenschaften in das nationalsozialistische Weltbild. In seiner Forschung idealisierte Berve zum Beispiel die Kriegergemeinschaft Spartas und scheute auch vor rassistischen Ansätzen und der Betrachtung des Herrentums des antiken Adels nicht zurück. Besonders deutlich wurde seine Nähe zum nationalsozialistischen Weltbild in seinen Betrachtungen zur vermeintlichen „Verschmelzungspolitik" Alexanders des Großen. Infolge seiner politischen Vergangenheit als nationalsozialistischer Aktivist wurde er Ende 1945 aus dem Hochschuldienst entlassen. . Berve erhielt ungeachtet seiner allgemein bekannten Vergangenheit zahlreiche akademische Ehrungen, war Ehrendoktor der Universität von Athen, ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Obwohl besonders seine früheren Arbeiten heute aufgrund seiner Sympathie für den Nationalsozialismus sehr kritisch gesehen werden, enthalten sie doch zugleich auch wichtige Erkenntnisse, und sein 1967 veröffentlichtes zweibändiges Handbuch zur Tyrannis bei den Griechen gilt ebenso wie Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage nach wie vor vielen als grundlegendes Werk zu diesem Thema. . Aus: wikipedia-Helmut_Berve Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Alte Geschichte, Griechenland; Kulturgeschichte, Altertumswissenschaften, Griechische Philosophie, Griechische Sagen, Geschichtsschreibung, Altphilologie, Griechische Politik, Griechische Antike, Griechische Literatur, Griechenland , Geschichtswissenschaft, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Geschichtsstudium, Althistoriker, Antike / Wörterbücher, Lexika, Altertum / Allgemeine Geschichte, Altertum / Geistes- und Kulturleben, Altertum / Religion, Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Altertum / Philosophie, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Historistik, Historie, Hermeneutik, Historische Bildung 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.

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Griechische Frühzeit. Mit einem Vorwort des Verfassers. - (=Griechische Geschichte 1/ Helmut Berve Herder-Bücherei Band 37).

211 (5) Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. Guter Zustand. Seiten papierbedingt gebräunt. - Helmut Berve (* 22. Januar 1896 in Breslau 6. April 1979 in Hechendorf am Pilsensee) war ein deutscher Althistoriker, dessen Werk von bis heute bedeutenden Forschungsleistungen ebenso geprägt ist wie von seiner nationalsozialistischen Weltanschauung. Leben: Helmut Berve, als Sohn eines westfälischen Bankiers in Breslau geboren, machte 1914 am Elisabet-Gymnasium seiner Heimatstadt Abitur und reist anschließend nach Italien. Als Freiwilliger trat er dem IV. Husarenregiment bei und leistete bis 1916 Kriegsdienst. Nach seiner Entlassung aus Krankheitsgründen studierte er ab 1916 Geschichte, Klassische Philologie, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Breslau, unter anderem bei Conrad Cichorius, Walter Otto und Ernst Kornemann. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wechselte er an die Universitäten Marburg und Freiburg im Breisgau, im Sommersemester 1921 nach München, wo er noch im Juli 1921 bei Walter Otto zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach einem Semester in Berlin kehrte Berve nach München zurück und habilitierte sich dort 1924 mit einer Studie über prosopographische Untersuchungen zum Hellenismus. Zwei Jahre später publizierte er sein auf der Habilitationsschrift aufbauendes, zweibändiges Werk Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage. Während er im ersten Band unterschiedliche Aspekte der Herrschaft Alexanders untersuchte, widmete er sich im zweiten Band einer intensiven prosopographischen Betrachtung aller Personen im Umfeld des makedonischen Königs. Das Werk gilt heute noch als ein unverzichtbares Grundlagenwerk. Berve lehnte die Universalgeschichte im Stil Eduard Meyers ab und befürwortete stattdessen persönliche Einfühlung in bedeutende Persönlichkeiten (intuitive Schau) sowie Volks- und Stammesgeschichte[1]. ... Bereits im April 1933 wurde Berve Mitglied der NSDAP. Noch im selben Jahr wurde er zum Dekan der Philosophischen Fakultät in Leipzig berufen. Im November 1933 gehörte Berve zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat[2].Von 1940 bis 1943 fungierte er als Rektor der Universität Leipzig. Gemeinsam mit Joseph Vogt leitete er außerdem den altertumswissenschaftlichen Kriegseinsatz, wofür sie u.a. die Sammelbände Das neue Bild der Antike und Rom und Karthago herausgaben. Seit 1934 war Berve Mitherausgeber der Zeitschrift Hermes. 1943 nahm Berve einen Ruf nach München als Nachfolger seines verstorbenen Lehrers Walter Otto an. Seine Berufung war aber einige Zeit zwischen der Universität und dem NS-Dozentenbund umstritten, da letzterer Berves Forschung als nicht genügend rassenkundlich ausgerichtet ansah. Zwischen 1933 und 1945 propagierte Berve in zahlreichen Schriften die Einbindung der Altertumswissenschaften in das nationalsozialistische Weltbild. In seiner Forschung idealisierte Berve zum Beispiel die Kriegergemeinschaft Spartas und scheute auch vor rassistischen Ansätzen und der Betrachtung des Herrentums des antiken Adels nicht zurück. Besonders deutlich wurde seine Nähe zum nationalsozialistischen Weltbild in seinen Betrachtungen zur vermeintlichen Verschmelzungspolitik Alexanders des Großen. Infolge seiner politischen Vergangenheit als nationalsozialistischer Aktivist wurde er Ende 1945 aus dem Hochschuldienst entlassen. ... Berve erhielt ungeachtet seiner allgemein bekannten Vergangenheit zahlreiche akademische Ehrungen, war Ehrendoktor der Universität von Athen, ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Obwohl besonders seine früheren Arbeiten heute aufgrund seiner Sympathie für den Nationalsozialismus sehr kritisch gesehen werden, enthalten sie doch zugleich auch wichtige Erkenntnisse, und sein 1967 veröffentlichtes zweibändiges Handbuch zur Tyrannis bei den Griechen gilt ebenso wie Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage nach wie vor vielen als grundlegendes Werk zu diesem Thema. ... Aus: wikipedia-Helmut_Berve

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Griechische Frühzeit. Mit einem Vorwort des Verfassers. - (=Griechische Geschichte 1/ Helmut Berve; Herder-Bücherei Band 37).

211 (5) Seiten. Guter Zustand. Seiten papierbedingt gebräunt. - Helmut Berve (* 22. Januar 1896 in Breslau; † 6. April 1979 in Hechendorf am Pilsensee) war ein deutscher Althistoriker, dessen Werk von bis heute bedeutenden Forschungsleistungen ebenso geprägt ist wie von seiner nationalsozialistischen Weltanschauung. Leben: Helmut Berve, als Sohn eines westfälischen Bankiers in Breslau geboren, machte 1914 am Elisabet-Gymnasium seiner Heimatstadt Abitur und reist anschließend nach Italien. Als Freiwilliger trat er dem IV. Husarenregiment bei und leistete bis 1916 Kriegsdienst. Nach seiner Entlassung aus Krankheitsgründen studierte er ab 1916 Geschichte, Klassische Philologie, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Breslau, unter anderem bei Conrad Cichorius, Walter Otto und Ernst Kornemann. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wechselte er an die Universitäten Marburg und Freiburg im Breisgau, im Sommersemester 1921 nach München, wo er noch im Juli 1921 bei Walter Otto zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach einem Semester in Berlin kehrte Berve nach München zurück und habilitierte sich dort 1924 mit einer Studie über prosopographische Untersuchungen zum Hellenismus. Zwei Jahre später publizierte er sein auf der Habilitationsschrift aufbauendes, zweibändiges Werk Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage. Während er im ersten Band unterschiedliche Aspekte der Herrschaft Alexanders untersuchte, widmete er sich im zweiten Band einer intensiven prosopographischen Betrachtung aller Personen im Umfeld des makedonischen Königs. Das Werk gilt heute noch als ein unverzichtbares Grundlagenwerk. Berve lehnte die Universalgeschichte im Stil Eduard Meyers ab und befürwortete stattdessen persönliche Einfühlung in bedeutende Persönlichkeiten („intuitive Schau") sowie Volks- und Stammesgeschichte[1]. . Bereits im April 1933 wurde Berve Mitglied der NSDAP. Noch im selben Jahr wurde er zum Dekan der Philosophischen Fakultät in Leipzig berufen. Im November 1933 gehörte Berve zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat[2].Von 1940 bis 1943 fungierte er als Rektor der Universität Leipzig. Gemeinsam mit Joseph Vogt leitete er außerdem den „altertumswissenschaftlichen Kriegseinsatz", wofür sie u.a. die Sammelbände Das neue Bild der Antike und Rom und Karthago herausgaben. Seit 1934 war Berve Mitherausgeber der Zeitschrift Hermes. 1943 nahm Berve einen Ruf nach München als Nachfolger seines verstorbenen Lehrers Walter Otto an. Seine Berufung war aber einige Zeit zwischen der Universität und dem NS-Dozentenbund umstritten, da letzterer Berves Forschung als nicht genügend rassenkundlich ausgerichtet ansah. Zwischen 1933 und 1945 propagierte Berve in zahlreichen Schriften die Einbindung der Altertumswissenschaften in das nationalsozialistische Weltbild. In seiner Forschung idealisierte Berve zum Beispiel die Kriegergemeinschaft Spartas und scheute auch vor rassistischen Ansätzen und der Betrachtung des Herrentums des antiken Adels nicht zurück. Besonders deutlich wurde seine Nähe zum nationalsozialistischen Weltbild in seinen Betrachtungen zur vermeintlichen „Verschmelzungspolitik" Alexanders des Großen. Infolge seiner politischen Vergangenheit als nationalsozialistischer Aktivist wurde er Ende 1945 aus dem Hochschuldienst entlassen. . Berve erhielt ungeachtet seiner allgemein bekannten Vergangenheit zahlreiche akademische Ehrungen, war Ehrendoktor der Universität von Athen, ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Obwohl besonders seine früheren Arbeiten heute aufgrund seiner Sympathie für den Nationalsozialismus sehr kritisch gesehen werden, enthalten sie doch zugleich auch wichtige Erkenntnisse, und sein 1967 veröffentlichtes zweibändiges Handbuch zur Tyrannis bei den Griechen gilt ebenso wie Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage nach wie vor vielen als grundlegendes Werk zu diesem Thema. . Aus: wikipedia-Helmut_Berve Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Alte Geschichte, Griechenland; Kulturgeschichte, Altertumswissenschaften, Griechische Philosophie, Griechische Sagen, Geschichtsschreibung, Altphilologie, Griechische Politik, Griechische Antike, Griechische Literatur, Griechenland , Geschichtswissenschaft, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Geschichtsstudium, Althistoriker, Antike / Wörterbücher, Lexika, Altertum / Allgemeine Geschichte, Altertum / Geistes- und Kulturleben, Altertum / Religion, Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Altertum / Philosophie, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Historistik, Historie, Hermeneutik, Historische Bildung 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.

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