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Bismarcks grosse Tage. Neu herausgegeben und mit einem Vorwort von Gert Sudholt. Mit einem Nachwort des Verfassers.

295 (1) Seiten und 4 Blatt mit Abbildungen. Mit einer Karte. 21,5 cm. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen (Bismarck), mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag. Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Hundert Jahre, nachdem sie niedergeschrieben wurden, erweisen sich die Tagebuchblätter, die Dr. Moritz Busch im preußischen Hauptquartier wähend des deutsch-französischen Krieges 1870/71 aufzeichnete, immer noch als fesselnde Lektüre. Bismarck, der Mann, der im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens stand und dem der Chronist sich in ehrlicher Überzeugung verbunden fühlte, hat in allen Wirrnissen des seitherigen Geschehens seinen geschichtlichen Rang behauptet ..." - Die Erinnerung an die damaligen Geschehnisse ist nicht ohne gegenwärtige Bedeutung: Die Durchsetzung des deutschen Staatsanspruches 1870/71 ist im Abstand eines Jahrhunderts ein Exempel für die Gegenwart geblieben. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (18511862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der Eiserne Kanzler genannt und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. ... Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck

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Bismarcks grosse Tage. Neu herausgegeben und mit einem Vorwort von Gert Sudholt. Mit einem Nachwort des Verfassers.

295 (1) Seiten und 4 Blatt mit Abbildungen. Mit einer Karte. 21,5 cm. Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Hundert Jahre, nachdem sie niedergeschrieben wurden, erweisen sich die Tagebuchblätter, die Dr. Moritz Busch im preußischen Hauptquartier wähend des deutsch-französischen Krieges 1870/71 aufzeichnete, immer noch als fesselnde Lektüre. Bismarck, der Mann, der im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens stand und dem der Chronist sich in ehrlicher Überzeugung verbunden fühlte, hat in allen Wirrnissen des seitherigen Geschehens seinen geschichtlichen Rang behauptet ." - Die Erinnerung an die damaligen Geschehnisse ist nicht ohne gegenwärtige Bedeutung: Die Durchsetzung des deutschen Staatsanspruches 1870/71 ist im Abstand eines Jahrhunderts ein Exempel für die Gegenwart geblieben. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (1851–1862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler – allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der „Eiserne Kanzler" genannt – und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. . Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 466 Busch, Moritz ; Tagebuch 1870-1871; Bismarck, Otto von ; Reichsgründung ; Erlebnisbericht, Deutsch-Französischer Krieg , Kaiserreich, Biografien Biografie Biographien Biographie, Bismarck, Otto von, Deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts, Tagebuch, Reichskanzler, Politikwissenschaft, Politikerbiographien, Politologie, Wilhelm II., Politik im 19. Jahrhundert, Tagebücher, Biographie Biographien Kurzbiographien; Familiengeschichten; Genealogie Ahnenforschung Sippenforschung, Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Geschichtsschreibung, Geschichtswissenschaft, Historistik, Historie, Hermeneutik, Autobiographische Schriften, Autobiografie, Autobiografien, Autobiographien, Erinnerungen, Autobiographie, Politische Identität, Zeitgeschichte Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen (Bismarck), mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag.

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Bismarcks grosse Tage. Neu herausgegeben und mit einem Vorwort von Gert Sudholt. Mit einem Nachwort des Verfassers.

295 (1) Seiten und 4 Blatt mit Abbildungen. Mit einer Karte. 21,5 cm. Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Hundert Jahre, nachdem sie niedergeschrieben wurden, erweisen sich die Tagebuchblätter, die Dr. Moritz Busch im preußischen Hauptquartier wähend des deutsch-französischen Krieges 1870/71 aufzeichnete, immer noch als fesselnde Lektüre. Bismarck, der Mann, der im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens stand und dem der Chronist sich in ehrlicher Überzeugung verbunden fühlte, hat in allen Wirrnissen des seitherigen Geschehens seinen geschichtlichen Rang behauptet ." - Die Erinnerung an die damaligen Geschehnisse ist nicht ohne gegenwärtige Bedeutung: Die Durchsetzung des deutschen Staatsanspruches 1870/71 ist im Abstand eines Jahrhunderts ein Exempel für die Gegenwart geblieben. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (1851–1862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler – allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der „Eiserne Kanzler" genannt – und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. . Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 466 Busch, Moritz ; Tagebuch 1870-1871; Bismarck, Otto von ; Reichsgründung ; Erlebnisbericht, Deutsch-Französischer Krieg , Kaiserreich, Biografien Biografie Biographien Biographie, Bismarck, Otto von, Deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts, Tagebuch, Reichskanzler, Politikwissenschaft, Politikerbiographien, Politologie, Wilhelm II., Politik im 19. Jahrhundert, Tagebücher, Biographie Biographien Kurzbiographien; Familiengeschichten; Genealogie Ahnenforschung Sippenforschung, Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Geschichtsschreibung, Geschichtswissenschaft, Historistik, Historie, Hermeneutik, Autobiographische Schriften, Autobiografie, Autobiografien, Autobiographien, Erinnerungen, Autobiographie, Politische Identität, Zeitgeschichte Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen (Bismarck), mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag.

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Bismarcks grosse Tage. Neu herausgegeben und mit einem Vorwort von Gert Sudholt. Mit einem Nachwort des Verfassers.

Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Hundert Jahre, nachdem sie niedergeschrieben wurden, erweisen sich die Tagebuchblätter, die Dr. Moritz Busch im preußischen Hauptquartier wähend des deutsch-französischen Krieges 1870/71 aufzeichnete, immer noch als fesselnde Lektüre. Bismarck, der Mann, der im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens stand und dem der Chronist sich in ehrlicher Überzeugung verbunden fühlte, hat in allen Wirrnissen des seitherigen Geschehens seinen geschichtlichen Rang behauptet ..." - Die Erinnerung an die damaligen Geschehnisse ist nicht ohne gegenwärtige Bedeutung: Die Durchsetzung des deutschen Staatsanspruches 1870/71 ist im Abstand eines Jahrhunderts ein Exempel für die Gegenwart geblieben. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (1851–1862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler – allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der „Eiserne Kanzler“ genannt – und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. ... Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck

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