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Bismarck in Bonn. Bemerkungen zur (Bonner) Außenpolitik (nach 1945). Mit Namen- und Sachregister.

319 Seiten. Guter Zustand. - Hans Georg von Studnitz (* 31. August 1907 in Potsdam; † 16. Juli 1993 in Rimsting/Chiemsee) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Leben und Wirken: Studnitz entstammte einer alten schlesischen Adelsfamilie mährischen Ursprungs. Er war der älteste von insgesamt fünf Jungen des Hauptmanns Thassilo von Studnitz und dessen Ehefrau Anna Maria, geb. Schinckel, Tochter des Hamburger Bankiers Max von Schinckel. Hans Georg von Studnitz durchlief nach seiner Schulausbildung von 1923 bis 1926 eine Lehre bei der Norddeutschen Bank in Hamburg und bei der Banco de Chile y Alemania in Valparaíso. Anschließend arbeitete er für zwei Jahre als kaufmännischer Angestellter in Buenos Aires, dann für ein Jahr in New York und schließlich von 1929 bis 1931 in Berlin, wo er sich bald dem Journalismus zuwandte und Mitarbeiter der Neuen Preußischen Kreuzzeitung wurde. Im Jahre 1931 begann von Studnitz ein Volontariat bei der Zeitung Der Tag. 1933 trat er in die NSDAP ein. Als Korrespondent arbeitete er von 1934 bis 1939, insbesondere für den Berliner Lokal-Anzeiger, in Wien, London, Rom, Den Haag, Madrid, Indien sowie im Nahen Osten und publizierte im Sinn der NS-Machthaber. Anfang 1940 ging er in die Niederlande. Seine Aufgabe war die Beobachtung der englischen Szene, über die sich zu unterrichten die holländische Hauptstadt vielerlei Möglichkeiten bot (Studnitz 1975, S. 254). Vom Juni 1940 bis Kriegsende gehörte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes an. Darüber schrieb er in seiner Autobiografie: Ich verfaßte eine tägliche Sprachregelung an die deutschen auswärtigen Missionen. Ich baute einen Artikeldienst - 'Europäische Korospondenten' - auf, der die Presse in dem uns befreundeten Ausland mit Aufsätzen in mehreren Idiomen belieferte. Ich gab die 'Deutsche Diplomatische Korrespondenz' heraus und betreute die Zeitschrift 'Berlin - Rom - Tokio', beide Sprachrohre des Auswärtigen Amtes. Ich gehörte dem Indien-Ausschuß an und wurde mit Sonderaufgaben wie der Formulierung schwieriger Texte betraut (Studnitz 1975, S. 262). Nach dem Zusammenbruch der Nazi-Diktatur arbeitete von Studnitz als ständiger Mitarbeiter für die Zeitungen Die Zeit, Christ und Welt sowie Flensburger Tagblatt und leitete ferner die Hamburger Allgemeine Zeitung. Anfang 1950 wurde er Chefredakteur und später Mitherausgeber der Hamburger Monatsschrift Außenpolitik. Von 1953 an war er zwei Jahre Leiter des Hamburger Anzeigers, gefolgt von einer sechsjährigen Tätigkeit als Pressesprecher der Deutschen Lufthansa. 1961 wurde der Journalist Leiter des Ressorts Außenpolitik und stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung Christ und Welt; später betätigte er sich als freier Schriftsteller und Kolumnist. Hans Georg von Studnitz setzte sich im Nachkriegsdeutschland kritisch mit den Tätigkeitsberichten des Forschungsbeirats für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands auseinander. Er schrieb diesbezüglich: Die vier seit 1952 erstellten Tätigkeitsberichte sind eine Dokumentation deutschen Kleinmuts. Sie verraten durch ihren Mangel an klarer, Überzeugung ausstrahlenden Thesen Angst vor der eigenen Wiedervereinigungscourage, sie machen klar, daß ein politisches Anliegen wie die Wiedervereinigung nicht Wissenschaftlern überlassen bleiben kann. Es wird höchste Zeit, daß die Überlegungen des Forscherkreises durch ein politisches Programm ergänzt wird, mit dem die Bevölkerung in Mitteldeutschland etwas anfangen kann[3]. 1966 wurde er mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis des Bundes der Vertriebenen ausgezeichnet. Hans Georg von Studnitz war dreimal verheiratet. In erster Ehe mit Eveline von Behr, in zweiter Ehe mit Marietta von Mengersen und in dritter Ehe mit Frau Vera Schuler. Sohn Andreas von Studnitz ist Schauspieler und Intendant vom Theater Ulm. Aus wikipedia-orgHans_Georg_von_Studnitz Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 420 Diplomatie, Kalter Krieg, Deutsche Politik nach 1945, Außenpolitik, Adenauer, Konrad, NATO, Frankreich, Amerika, Sowjetunion, Politikwissenschaft, Politologie, Bundesrepublik Deutschland, Demokratie, Staatsbürgerschaft, Staatslehre, Parteien, Soziale Identität, Gesellschaft, Politische Bildung, Gesellschaftwissenschaften, Sozialwesen, Bürger, Gemeinwesen Leinen mit Schutzumschlag und Kopffarbschnitt.

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Bismarck in Bonn. Bemerkungen zur (Bonner) Außenpolitik (nach 1945). Mit Namen- und Sachregister.

Guter Zustand. - Hans Georg von Studnitz (* 31. August 1907 in Potsdam; † 16. Juli 1993 in Rimsting/Chiemsee) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Leben und Wirken: Studnitz entstammte einer alten schlesischen Adelsfamilie mährischen Ursprungs. Er war der älteste von insgesamt fünf Jungen des Hauptmanns Thassilo von Studnitz und dessen Ehefrau Anna Maria, geb. Schinckel, Tochter des Hamburger Bankiers Max von Schinckel. Hans Georg von Studnitz durchlief nach seiner Schulausbildung von 1923 bis 1926 eine Lehre bei der Norddeutschen Bank in Hamburg und bei der Banco de Chile y Alemania in Valparaíso. Anschließend arbeitete er für zwei Jahre als kaufmännischer Angestellter in Buenos Aires, dann für ein Jahr in New York und schließlich von 1929 bis 1931 in Berlin, wo er sich bald dem Journalismus zuwandte und Mitarbeiter der Neuen Preußischen Kreuzzeitung wurde. Im Jahre 1931 begann von Studnitz ein Volontariat bei der Zeitung Der Tag. 1933 trat er in die NSDAP ein. Als Korrespondent arbeitete er von 1934 bis 1939, insbesondere für den Berliner Lokal-Anzeiger, in Wien, London, Rom, Den Haag, Madrid, Indien sowie im Nahen Osten und publizierte im Sinn der NS-Machthaber. Anfang 1940 ging er in die Niederlande. Seine Aufgabe war die Beobachtung der englischen Szene, über die sich zu unterrichten die holländische Hauptstadt vielerlei Möglichkeiten bot (Studnitz 1975, S. 254). Vom Juni 1940 bis Kriegsende gehörte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes an. Darüber schrieb er in seiner Autobiografie: Ich verfaßte eine tägliche Sprachregelung an die deutschen auswärtigen Missionen. Ich baute einen Artikeldienst - 'Europäische Korospondenten' - auf, der die Presse in dem uns befreundeten Ausland mit Aufsätzen in mehreren Idiomen belieferte. Ich gab die 'Deutsche Diplomatische Korrespondenz' heraus und betreute die Zeitschrift 'Berlin - Rom - Tokio', beide Sprachrohre des Auswärtigen Amtes. Ich gehörte dem Indien-Ausschuß an und wurde mit Sonderaufgaben wie der Formulierung schwieriger Texte betraut (Studnitz 1975, S. 262). Nach dem Zusammenbruch der Nazi-Diktatur arbeitete von Studnitz als ständiger Mitarbeiter für die Zeitungen Die Zeit, Christ und Welt sowie Flensburger Tagblatt und leitete ferner die Hamburger Allgemeine Zeitung. Anfang 1950 wurde er Chefredakteur und später Mitherausgeber der Hamburger Monatsschrift Außenpolitik. Von 1953 an war er zwei Jahre Leiter des Hamburger Anzeigers, gefolgt von einer sechsjährigen Tätigkeit als Pressesprecher der Deutschen Lufthansa. 1961 wurde der Journalist Leiter des Ressorts Außenpolitik und stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung Christ und Welt; später betätigte er sich als freier Schriftsteller und Kolumnist. Hans Georg von Studnitz setzte sich im Nachkriegsdeutschland kritisch mit den Tätigkeitsberichten des Forschungsbeirats für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands auseinander. Er schrieb diesbezüglich: Die vier seit 1952 erstellten Tätigkeitsberichte sind eine Dokumentation deutschen Kleinmuts. Sie verraten durch ihren Mangel an klarer, Überzeugung ausstrahlenden Thesen Angst vor der eigenen Wiedervereinigungscourage, sie machen klar, daß ein politisches Anliegen wie die Wiedervereinigung nicht Wissenschaftlern überlassen bleiben kann. Es wird höchste Zeit, daß die Überlegungen des Forscherkreises durch ein politisches Programm ergänzt wird, mit dem die Bevölkerung in Mitteldeutschland etwas anfangen kann[3]. 1966 wurde er mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis des Bundes der Vertriebenen ausgezeichnet. Hans Georg von Studnitz war dreimal verheiratet. In erster Ehe mit Eveline von Behr, in zweiter Ehe mit Marietta von Mengersen und in dritter Ehe mit Frau Vera Schuler. Sohn Andreas von Studnitz ist Schauspieler und Intendant vom Theater Ulm. Aus wikipedia-orgHans_Georg_von_Studnitz

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Zitatenschatz für den 65. Geburtstag

"An- und Einsichten von Julien Green bis Agatha Christie, von Otto von Bismarck bis Coco Chanle zeigen, welch Überraschungen das Leben von nun an bietet (Auszug vom Rückentext). Illustriert von Flix, 1. Auflage gebunden 75 Seiten

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Müller, Dirk: Angela Merkel

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Bismarck. Mit einer Auswahlbibliographie. Aus dem Englischen von Ada Landfermann und Cornelia Wild. - (=Bastei-Lübbe-Biographie ; 27).

395 Seiten. Guter Zustand. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (1851–1862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler – allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der „Eiserne Kanzler" genannt – und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. . Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 370 Biografien Biografie Biographien Biographie, Politikwissenschaft, Politikerbiographien, Politische Biographien, Politologie, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Politik im 19. Jahrhundert, Geschichtsschreibung, Politische Literatur, Geschichtswissenschaft, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Politische Bildung, Geschichtsstudium, Bismarck, Otto Fürst von, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Historistik, Historie, Hermeneutik 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

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Bismarck. Mit einer Auswahlbibliographie. Aus dem Englischen von Ada Landfermann und Cornelia Wild. - (=Bastei-Lübbe-Biographie ; 27).

Guter Zustand. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (1851–1862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler – allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der „Eiserne Kanzler“ genannt – und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. ... Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck

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Soll und Haben. - (=Bibliothek der Klassiker).

431 Seiten. 19 x 12 cm. Guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Gustav Freytag (* 13. Juli 1816 in Kreuzburg, Oberschlesien; † 30. April 1895 in Wiesbaden) war ein deutscher Schriftsteller. Leben [Bearbeiten] Gustav Freytags Vater Gottlob Ferdinand war Arzt und wurde später in Kreuzburg zum Bürgermeister gewählt. Seine Mutter Henriette war eine geb. Lehe.[1] Der Sohn besuchte das Ölser Gymnasium und studierte danach bis 1835 Philologie, Kulturgeschichte und antike Kunst[2] an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Breslau, wo er sich 1835 dem Corps Borussia anschloss, und an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Während seines Studiums in Breslau lernte er Hoffmann von Fallersleben kennen und begründete seine Freundschaft zum „Dreizehnlindendichter" Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894). Das Thema seiner Doktorarbeit von 1838 lautete „Über die Anfänge der dramatische Poesie bei den Germanen". Von 1839 bis 1847 war er Privatdozent an der Universität Breslau. In dieser Zeit entstanden seine ersten Theaterstücke. Danach übersiedelte er nach Leipzig und ein Jahr später nach Dresden und pflegte regen Umgang mit Literaten. Im Jahr 1848 gab er in Leipzig gemeinsam mit Julian Schmidt die Zeitschrift Die Grenzboten heraus, die er zum einflussreichsten Organ des liberalen deutschen Bürgertums formte. Mit der Übernahme der Grenzboten begann seine Karriere als Journalist. In der Wochenzeitschrift verfasste Freytag auch politisch kritische Artikel, so unter anderem über die Niederschlagung des schlesischen Weberaufstandes, was eine steckbriefliche Fahndung durch Preußen zur Folge hatte. Er ersuchte deshalb Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha um politisches Asyl und zog 1851 nach Siebleben bei Gotha.[2] 1854 wurde ihm vom Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem er befreundet war, der Hofratstitel verliehen. In den Jahren 1867 bis 1870 vertrat er als Abgeordneter die Nationalliberale Partei im Reichstag. Später trat er zurück, da er von der Politik Otto von Bismarcks enttäuscht war. 1870/71 nahm er als Berichterstatter im Hauptquartier des preußischen Kronprinzen am deutsch-französischen Krieg teil. In den Jahren 1871 bis 1873 vertrat er in der Zeitschrift Im neuen Reich seine nationalliberalen Anschauungen, wandte sich gegen Kleinstaaterei und verfocht die Idee eines kleindeutschen Einheitsstaates unter preußischer Führung. Freytag wurde zum Inbegriff des deutschen Liberalen. 1886 wurde er zum geheimen Hofrat ernannt und das Prädikat „Exzellenz" verliehen. Im selben Jahr erhielt er den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste. . Aus wikipedia-orgGustav_Freytag Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 390 Klassiker, Deutsche Literatur im 19. Jahrhundert, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Historischer Roman Historische Romane, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Historische Dichtung Grüner Pappband ohne Schutzumschlag.

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Soll und Haben. - (=Bibliothek der Klassiker).

431 Seiten. 19 x 12 cm. Guter Zustand. Frisches Exemplar. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Wie ungelesen. - Gustav Freytag (* 13. Juli 1816 in Kreuzburg, Oberschlesien; † 30. April 1895 in Wiesbaden) war ein deutscher Schriftsteller. Leben [Bearbeiten] Gustav Freytags Vater Gottlob Ferdinand war Arzt und wurde später in Kreuzburg zum Bürgermeister gewählt. Seine Mutter Henriette war eine geb. Lehe.[1] Der Sohn besuchte das Ölser Gymnasium und studierte danach bis 1835 Philologie, Kulturgeschichte und antike Kunst[2] an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Breslau, wo er sich 1835 dem Corps Borussia anschloss, und an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Während seines Studiums in Breslau lernte er Hoffmann von Fallersleben kennen und begründete seine Freundschaft zum „Dreizehnlindendichter" Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894). Das Thema seiner Doktorarbeit von 1838 lautete „Über die Anfänge der dramatische Poesie bei den Germanen". Von 1839 bis 1847 war er Privatdozent an der Universität Breslau. In dieser Zeit entstanden seine ersten Theaterstücke. Danach übersiedelte er nach Leipzig und ein Jahr später nach Dresden und pflegte regen Umgang mit Literaten. Im Jahr 1848 gab er in Leipzig gemeinsam mit Julian Schmidt die Zeitschrift Die Grenzboten heraus, die er zum einflussreichsten Organ des liberalen deutschen Bürgertums formte. Mit der Übernahme der Grenzboten begann seine Karriere als Journalist. In der Wochenzeitschrift verfasste Freytag auch politisch kritische Artikel, so unter anderem über die Niederschlagung des schlesischen Weberaufstandes, was eine steckbriefliche Fahndung durch Preußen zur Folge hatte. Er ersuchte deshalb Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha um politisches Asyl und zog 1851 nach Siebleben bei Gotha.[2] 1854 wurde ihm vom Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem er befreundet war, der Hofratstitel verliehen. In den Jahren 1867 bis 1870 vertrat er als Abgeordneter die Nationalliberale Partei im Reichstag. Später trat er zurück, da er von der Politik Otto von Bismarcks enttäuscht war. 1870/71 nahm er als Berichterstatter im Hauptquartier des preußischen Kronprinzen am deutsch-französischen Krieg teil. In den Jahren 1871 bis 1873 vertrat er in der Zeitschrift Im neuen Reich seine nationalliberalen Anschauungen, wandte sich gegen Kleinstaaterei und verfocht die Idee eines kleindeutschen Einheitsstaates unter preußischer Führung. Freytag wurde zum Inbegriff des deutschen Liberalen. 1886 wurde er zum geheimen Hofrat ernannt und das Prädikat „Exzellenz" verliehen. Im selben Jahr erhielt er den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste. . Aus wikipedia-orgGustav_Freytag Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 390 Klassiker, Deutsche Literatur im 19. Jahrhundert, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Historischer Roman Historische Romane, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Historische Dichtung Grüner Pappband ohne Schutzumschlag.

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Bismarcks grosse Tage. Neu herausgegeben und mit einem Vorwort von Gert Sudholt. Mit einem Nachwort des Verfassers.

295 (1) Seiten und 4 Blatt mit Abbildungen. Mit einer Karte. 21,5 cm. Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Hundert Jahre, nachdem sie niedergeschrieben wurden, erweisen sich die Tagebuchblätter, die Dr. Moritz Busch im preußischen Hauptquartier wähend des deutsch-französischen Krieges 1870/71 aufzeichnete, immer noch als fesselnde Lektüre. Bismarck, der Mann, der im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens stand und dem der Chronist sich in ehrlicher Überzeugung verbunden fühlte, hat in allen Wirrnissen des seitherigen Geschehens seinen geschichtlichen Rang behauptet ." - Die Erinnerung an die damaligen Geschehnisse ist nicht ohne gegenwärtige Bedeutung: Die Durchsetzung des deutschen Staatsanspruches 1870/71 ist im Abstand eines Jahrhunderts ein Exempel für die Gegenwart geblieben. - Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg[1] (* 1. April 1815 in Schönhausen; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg) war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 – mit einer kurzen Unterbrechung im Jahr 1873 – war er Ministerpräsident von Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von 1871 bis 1890 erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Als Politiker machte sich Bismarck im preußischen Staat zunächst als Vertreter der Interessen der Junker im Kreis der Konservativen einen Namen und war während der Reaktionsära Diplomat (1851–1862). 1862 wurde er zum preußischen Ministerpräsidenten berufen. Im preußischen Verfassungskonflikt kämpfte er gegen die Liberalen für den Primat der Monarchie. Als Außenminister setzte er im Deutsch-Dänischen Krieg und im Deutschen Krieg zwischen 1864 und 1866 die politische Vorherrschaft Preußens in Deutschland durch. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 war er die treibende Kraft bei der Lösung der deutschen Frage im kleindeutschen Sinne und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Politik des neu geschaffenen Reiches bestimmte er als Kanzler – allgemein im Volksmund und der Historiografie verbreitet wurde Bismarck daher auch der „Eiserne Kanzler" genannt – und, bis auf eine kurze Unterbrechung, als preußischer Ministerpräsident bis zu seiner Entlassung 1890 entscheidend mit. Er setzte außenpolitisch auf einen Ausgleich der Mächte (europäisches Gleichgewicht, siehe Bündnispolitik Otto von Bismarcks). Innenpolitisch ist seine Regierungszeit nach 1866 in zwei Phasen einteilbar. Zunächst kam es zu einem Bündnis mit den gemäßigten Liberalen. In dieser Zeit gab es zahlreiche innenpolitische Reformen wie die Einführung der Zivilehe, wobei Bismarck Widerstand von katholischer Seite mit drastischen Maßnahmen bekämpfte (Kulturkampf). Seit den späten 1870er-Jahren wandte Bismarck sich zunehmend von den Liberalen ab. In diese Phase fällt der Übergang zur Schutzzollpolitik und zu staatsinterventionistischen Maßnahmen. Dazu zählte insbesondere die Schaffung des Sozialversicherungssystems. Innenpolitisch geprägt waren die 1880er-Jahre nicht zuletzt vom repressiven Sozialistengesetz. 1890 führten Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. zu Bismarcks Entlassung. In den folgenden Jahren spielte Bismarck als Kritiker seiner Nachfolger noch immer eine gewisse politische Rolle. Insbesondere durch seine viel gelesenen Memoiren Gedanken und Erinnerungen wirkte er selbst maßgeblich und nachhaltig an seinem Bild in der deutschen Öffentlichkeit mit. In der deutschen Geschichtsschreibung dominierte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine ausgesprochen positive Bewertung von Bismarcks Rolle, die teilweise Züge einer nationalistischen Idealisierung trug. Nach dem Zweiten Weltkrieg mehrten sich jedoch kritische Stimmen, die Bismarck für das Scheitern der Demokratie in Deutschland verantwortlich machten und das von ihm geprägte Kaiserreich als obrigkeitsstaatliche Fehlkonstruktion darstellten. Jüngere Darstellungen überwinden diesen scharfen Gegensatz zumeist, wobei die Leistungen und Mängel von Bismarcks Politik gleichermaßen betont werden, und zeigen ihn als eingebettet in zeitgenössische Strukturen und politische Prozesse. . Aus: wikipedia-Otto_von_Bismarck Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 466 Busch, Moritz ; Tagebuch 1870-1871; Bismarck, Otto von ; Reichsgründung ; Erlebnisbericht, Deutsch-Französischer Krieg , Kaiserreich, Biografien Biografie Biographien Biographie, Bismarck, Otto von, Deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts, Tagebuch, Reichskanzler, Politikwissenschaft, Politikerbiographien, Politologie, Wilhelm II., Politik im 19. Jahrhundert, Tagebücher, Biographie Biographien Kurzbiographien; Familiengeschichten; Genealogie Ahnenforschung Sippenforschung, Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Geschichtsschreibung, Geschichtswissenschaft, Historistik, Historie, Hermeneutik, Autobiographische Schriften, Autobiografie, Autobiografien, Autobiographien, Erinnerungen, Autobiographie, Politische Identität, Zeitgeschichte Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen (Bismarck), mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag.

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Dokumente seines Lebens 1815 - 1898. Biographie. Reclams Universal-Bibliothek Band 1172. Mit 79 Abbildungen. Herausgeber: Heinz Wolter.

Mit Zeittafel. Mit Personenregister. Gut erhalten. Einband leicht gebräunt. // [Otto von Bismarck: geboren 1. April 1815, gestorben 30. Juli 1898; Reichskanzler] // 4/reclam ISBN 3379000507

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